Floorball : Hohe Hürden für die Floorballer

DJK Holzbüttgen reist am Bundesliga-Doppelspieltag nach Leipzig und Chemnitz.

Die Trauben hängen hoch für einen Neuling in der Floorball-Bundesliga. Das hat die DJK Holzbüttgen im bisherigen Saisonverlauf, der ihr einen Sieg und fünf Niederlagen (davon eine in der Verlängerung) und somit erst vier Punkte bescherte, am eigenen Leib erfahren müssen.

Und das wird am Wochenende nicht anders sein. Denn dann stehen dem Aufsteiger eine anstrengende Reise und zwei knüppelharte Aufgaben ins Haus. Es geht zuerst nach Leipzig und dann nach Chemnitz, und es geht dort gegen zwei Mannschaften, die in eigener Halle eine Macht sind.

Auftaktgegner MBFC Leipzig, der die Kaarster am Samstag um 17 Uhr in der Halle an der Brüderstraße erwartet, hat als Tabellenzweiter sieben Siege und eine Niederlage auf seinem Konto und stellt mit einem Torverhältnis von 79:36 den besten Angriff und die zweitbeste Abwehr der Liga. „Leipzig hat super Spieler und mit Erik Schuschwary und Ville Pousi ein extrem torgefährliches Duo in seinen Reihen,“ weiß Janik Pfeiffer, „mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einen mutigen Offensivspiel können wir sie aber vielleicht zumindest etwas ärgern,“ glaubt der Holzbüttgener Verteidiger.

Am Sonntag geht es um 16 Uhr in der Schlossteichhalle bei den Floor Fighters Chemnitz weiter. Die sind zwar Tabellennachbar, aber ausgesprochen heimstark. „Wir müssen da noch mal alle Kräfte mobilisieren und eine konzentrierte Leistung zeigen, dann ist alles möglich,“ sagt Janik Pfeiffer.

Nach diesem Doppelspieltag legt die Liga eine Pause bis zum Rückrundenstart am 22. Dezember ein, für die DJK Holzbüttgen steht zwischendurch (15. Dezember) aber noch das Achtelfinale im Deutschlandpokal bei dem Nordwest-Regionalligisten SG Seebergen/Lilienthal auf dem Programm.