Handball: Felix Handschke wechselt zum NHV

Handball: Felix Handschke wechselt zum NHV

Mit einem Paukenschlag ist der in der 3. Handball-Liga West gegen den Abstieg spielende Neusser HV ins neue Jahr gestartet: Vom Lokal- und Ligarivalen OSC Löwen Duisburg wechselt Rückraumspieler Felix Handschke mit sofortiger Wirkung zum NHV.

Der 24-Jährige, 2013 von TuSEM Essen nach Rheinhausen gekommen, gibt bereits morgen Abend zum Start der Rückrunde im Heimspiel gegen den Leichlinger TV (19 Uhr, Hammfeldhalle) seinen Einstand.

Schon Ende des Jahres hatte der Sohn von Maik Handschke (von 1992 bis 1997 in Dormagen aktiv) den Löwen mitgeteilt, dass er den Verein verlassen möchte. "Wir hätten ihn nach der Saison sowieso verpflichtet", verrät NHV-Trainer René Witte. Nun gab Duisburgs Geschäftsführer Klaus Schuppert den 1,85 Meter großen Schützen nach Verhandlungen mit seinem Neusser Amtskollegen Thomas Koblenzer aber schon jetzt frei. "Dafür sind wir den Löwen sehr dankbar", möchte Witte festgehalten wissen.

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Ausschlaggebend für den Wechsel sei die in Neuss gebotene berufliche Perspektive gewesen, sagt er. Für Handschke schließt sich damit der Kreis: Von 1999 bis 2003 trug er das Trikot des Neusser HV, spielte dabei bis zur C-Jugend in einem Team mit Philip Schneider und Max Murawski. Gemeinsam holten sie als D-Junioren den Quirinus-Cup. Witte: "Er passt super in unser Konzept, zumal wir nach dem Abgang von Franklin Bedarf auf Rückraummitte hatten." Obwohl Handschke erst seit Mittwoch mit der Mannschaft trainiert, wird er morgen auflaufen. Seine Spielkunst dürfte gefragt sein, zählt der Tabellenvierte, der das Hinspiel nach einer 19:11-Führung zu Pause mit 34:30 gewonnen hatte, doch zum Besten, was die Liga zu bieten hat. Die Truppe von Trainer Frank Lorenzet ist seit sieben Partien ungeschlagen und schloss die Hinserie mit fünf Siegen in Folge ab. Besonders angetan haben es Witte die torgefährlichen Tim Hilger, Valdas Novickis und Carsten Lange. "Und wir müssen gucken, dass wir die erste und zweite Welle in den Griff bekommen."

Weil der Januar knüppelhart wird und der Drei-Punkte-Abstand auf die Abstiegsplätze kein sonderlich bequemes Ruhekissen ist, hat der Neusser Coach mit einiger Erleichterung registriert, dass die zuletzt angeschlagenen Dennis Aust und Max Murawski wieder fit sind. Das gilt nicht für den am Knie verletzten Witte, der sich im Training von seinem "Co" Ceven Klatt hatte vertreten lassen müssen.

(NGZ)
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