Lokalsport: Fechten: Benedikt Wagner belegt in Padua Platz elf

Lokalsport: Fechten: Benedikt Wagner belegt in Padua Platz elf

Beim mit mehr als 200 Startern besetzten Weltcup-Turnier im italienischen Padua verpasste Benedikt Wagner nur knapp den Einzug in die Finalrunde und landete schließlich auf Rang elf. Die deutsche Mannschaft wurde Siebte.

Der 27 Jahre alte Säbelfechter des TSV Bayer Dormagen wusste sich in der K.o.-Runde gegen den Rumänen Ciprian Galatanu (15:7) und den Ungarn Csanad Gemesi (15:12) zu behaupten. Erst Weltmeister Andras Szatmari verhinderte den Einzug Wagners in die Finalrunde. Der Ungar entschied das Duell im Achtelfinale mit 15:8-Sieg für sich. Drei weitere Fechter des TSV erreichten die Runde der besten 64: Max Hartung setzte sich zunächst gegen den US-Amerikaner Benjamin Natanzon mit 15:7 durch, unterlag anschließend jedoch dem Russen Veniamin Reshetnikov mit 13:15 und wurde 19. Richard Hübers bezwang in seinem ersten Gefecht Beka Bazadze (Georgien) mit 15:7, musste sich dann aber dem Italiener Enrico Berre mit 11:15 beugen. Dem 24-Jährigen blieb Rang 24. Matyas Szabo schloss das Turnier auf Platz 48 ab.

Im Teamwettbewerb erreichten Benedikt Wagner, Matyas Szabo, Richard Hübers (alle Dormagen) und Björn Hübner (Tauberbischofsheim) mit einem 45:28-Sieg über die Ukraine das Viertelfinale. Das Duell mit Weltmeister Südkorea ging mit 44:45 verloren. Im ersten Platzierungsgefecht schlug Europameister Russland das DFB-Team mit 45:43, im abschließenden Kampf um Rang sieben gewannen die Deutschen gegen Rumänien mit 45:43.

(sit)