1. NRW
  2. Städte
  3. Rhein-Kreis
  4. Sport im Rhein-Kreis

Fechten: Fecht-WM: Kubissa und Limbach kommen weiter

Fechten : Fecht-WM: Kubissa und Limbach kommen weiter

Während die Degenfechterinnen gestern mit dem frühen Aus für Britta Heidemann – die Olympiasiegerin aus Leverkusen gewann in der Qualifikation nur ein Gefecht – ihr Debakel erlebten, ist bei den Säbelfechterinnen nach dem Auftakt der Weltmeisterschaften im sizilianischen Catania alles im Lot.

Während die Degenfechterinnen gestern mit dem frühen Aus für Britta Heidemann — die Olympiasiegerin aus Leverkusen gewann in der Qualifikation nur ein Gefecht — ihr Debakel erlebten, ist bei den Säbelfechterinnen nach dem Auftakt der Weltmeisterschaften im sizilianischen Catania alles im Lot.

Nur Anja Musch (Künzelsau) musste nach einer 9:15-Niederlage gegen Bianca Alexandra Pascu die Segel streichen.

Die Rumänin wartet morgen in der Runde der besten 64 als erste Gegnerin auf Stefanie Kubissa. Die Weltranglisten-Neunzehnte vom TSV Bayer Dormagen marschierte gestern souverän durch die Qualifikation, verlor in ihrer Gruppe kein Gefecht und zog so direkt ins 64er-Tableau ein. "Pascu ist schon eine harte Nuss, aber ein Sieg ist durchaus drin", meint Dormagens Cheftrainer Olaf Kawald.

Beim WM-Vorbereitungsturnier in Tauberbischofsheim trafen Kubissa und die Rumänin kürzlich noch aufeinander, die Dormagenerin unterlag nach 12:8-Führung mit 13:15. Sollte die 26-Jährige morgen den Spieß umdrehen, träfe sie in der nächsten Runde auf die Weltranglisten-Zehnte Irene Vecchi aus Italien.

Eine 3:5-Niederlage gegen die EM-Fünfte Reka Benko (Ungarn) kostete Anna Limbach den Gruppensieg. Deshalb musste die 22 Jahre alte Dormagenerin in der Runde der besten 128 antreten, wo sie sich souverän mit 15:6 gegen die Rumänin Alexandra Chiper durchsetzte. Morgen bekommt sie es als erstes mit der Griechin Marina Paizi zu tun, im Falle eines Sieges wartet die Weltranglistensechste Ekaterina Diatchenko aus Russland auf die jüngere Schwester von Vize-Weltmeister Nicolas Limbach.

Der startet heute sein Vorhaben, bei seiner vierten WM-Teilnahmezum vierten Mal eine Medaille zu gewinnen, mit dem Gefecht gegen den Australier James Walsh. Sollte er erfolgreich sein, könnte in Runde zwei sein Vereinskollege Max Hartung sein Gegner werden — vorausgesetzt, der EM-Dritte bezwingt zuvor den Brasilianer Renzo Agrestar. "Eine Stallregie gibt es bei uns Fechtern nicht", stellt Kawald vor dem vereinsinternen Duell klar. Er sieht Limbach in der "schwierigeren Rolle: Max ist doch der nominell schwächere und hat deshalb nichts zu verlieren."

(NGZ/rl)