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Fechten: Fecht-WM: Kubissa tut sich schwer mit der Qualifikation

Fechten : Fecht-WM: Kubissa tut sich schwer mit der Qualifikation

Stefanie Kubissa ist und bleibt die "Wundertüte" unter den deutschen Säbelfechterinnen. Auch bei den Weltmeisterschaften in Budapest fand die 28-Jährige vom TSV Bayer Dormagen nur schwer in die Spur.

In der Pool-Vorrunde gelangen ihr nur drei Siege, denen zwei Niederlagen gegenüberstanden. Deshalb musste sie in die Qualifikationsrunde, in der sie sich mit einem 15:12 über die Brasilianerin Marta Baeza Centurion auch nicht mit Ruhm bekleckerte.

Die Folge: Kubissa wurde nur auf Platz 54 der Setzliste einsortiert und trifft am Freitag (Beginn 14.10 Uhr) auf die an Position elf gesetzte Koreanerin Rajin Lee. Den anderen beiden Starterinnen des TSV Bayer gelang hingegen ein souveräner Einzug in die Runde der besten 64: Sowohl Anna Limbach (24) als auch Sibylle Klemm, mit ihren 29 Jahren die erfahrenste im Quartett, zu dem ansonsten noch die Koblenzerin Alexandra Bujdoso (23) gehört, verloren in ihrem Pool nur jeweils ein Gefecht, was ihnen die Qualifikationsrunde ersparte.

Klemm geht auf Rang 24 in den Wettbewerb, trifft zum Auftakt auf die an Position 41 notierte Ungarin Anna Varhelyi, Limbach folgt drei Plätze dahinter und bekommt es als erstes mit der an Position 38 gelisteten Russin Yana Egorian zu tun. Bujdoso, an Position 51 gesetzt, trifft auf die Chinesin Min Zhu (Position 14). "Das erste Etappenziel haben die Vier erreicht", so Bundestrainer Eero Lehmann.

Heute wird es für das Dormagener Quartett bei den Säbelfechtern ernst: Um 13.30 Uhr beginnt die Runde der besten 64. Live-Ticker und -Stream unter fencing2013.hu.

(-vk)