Fecht-WM in Budapest: Zwei Dormagener in Hauptrunde

Fechten : Fecht-WM: Matyas Szabo ist schon ausgeschieden

Während Sorgenkind Benedikt Wagner souverän mit sechs Siegen ohne Niederlage durch seinen Vorrunden-Pool marschierte, ist der Einzelwettbewerb der Säbelfechter bei den gestern gestarteten Weltmeisterschaften in Budapest für Matyas Szabo schon beendet.

Der 27 Jahre alte Sohn von Bundestrainer Vilmos Szabo musste sich in der Runde der besten 124 überraschend dem nur an Position 77 gesetzten Hongkong-Chinesen Ho Tin Low mit 10:15 geschlagen geben und ist deshalb am Donnerstag, wenn ab 10 Uhr die Runde der besten 64 ausgefochten wird, nur noch als Zuschauer dabei.

Benedikt Wagner, der seit dem EM-Triumph der deutschen Säbelfechter in Düsseldorf wegen Kniebeschwerden nicht mehr trainiert hatte, trifft dann zunächst auf den Ägypter Medhat Moataz. Durch seine „weiße Weste“ in den sechs Poolgefechten ersparte sich der 29-Jährige die Qualifikationsrunde der besten 124. Bei einem Sieg über Moataz droht es jedoch hart zu werden für Wagner, denn in der Runde der besten 32 könnte der Weltranglistenfünfte Kamil Ibragimov (Russland) sein nächster Gegner sein, falls dieser sich gegen den Chinesen Yung Tsap durchsetzt.

Als Weltranglistendrittem blieb Max Hartung die Auftaktrunde am Montag erspart. Der Bronzemedaillengewinner von Düsseldorf startet am Donnerstag um 10.45 Uhr mit seinem Gefecht gegen den Kanadier Fares Arfa in die Weltmeisterschaften, in der nächsten Runde wartet der Sieger aus dem Duell Xiaoae Deng (China) gegen Florin Zahomir (Rumänien) auf den 29-Jährigen, der nach seiner überragenden Weltcup-Saison als Mitfavorit auf den Weltmeistertitel im Einzelwettbewerb gilt.

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