Galopp : Es geht um viel Weihnachtsgeld

Acht Rennen stehen am Sonntag auf der Neusser Galopprennbahn auf dem Programm. In der Viererwette des sechsten Rennens locken eine Garantieauszahlung von 20.000 Euro und ein zusätzlicher Jackpot von fast 10.000 Euro wettbegeisterte Besucher an.

Auf die Wetter wartet am zweiten Weihnachtstag bei den insgesamt acht Rennen von 14 bis 17.30 Uhr auf der Neusser Galopprennbahn ein ganz besonderes Angebot. In der Viererwette des sechsten Rennens wird eine Garantieauszahlung von 20.000 Euro ausgeschüttet, dazu ein Jackpot von 9590,10 Euro vom letzten Renntag, als die Viererwette nicht getroffen wurde. Das Rennen trägt passenderweise den Titel "Weihnachtsgeld-Rennen" und ist mit vierzehn Pferden wie üblich bei solchen Varianten kopfstark besetzt.

Im Mittelpunkt des Tages steht der Championatskampf der Trainer. Im Normalfall ist das schon sehr Wettumsatz fördernd. Zwischen Peter Schiergen und dem Titelverteidiger Christian von der Recke steht es 71:71. Schiergen ist mit den zwei chancenreichen Startern Fight for Freedom im zweiten .Rennen und Sanagas im siebten Rennen vertreten. Beide Pferde reitet Jiri Palik. Der für derartige Rennen zumindest zahlenmäßig erheblich besser ausgerüstete von der Recke lässt fünf Pferde laufen. Allein vier Mal sitzt in Gestalt der Amateur-Championesse Kirsten Schmitt aus Lebach im Saarland eine Top-Kraft im Sattel der Pferde aus Weilerswist. Die endgültige Entscheidung in diesem wichtigen Wettbewerb wird erst am Silvester-Renntag in Neuss fallen, den Peter Schiergen dann aus dem Florida-Urlaub verfolgen würde.

Insgesamt 13 Pferde aus den Neusser Ställen kämpfen um Sieg und Platz. Axel Kleinkorres versucht es erneut mit Most Wanted und Little Doc, deren Besitzer ihre Pferde nun auch zu Weihnachten noch einmal auf der Heimatbahn laufen sehen. Ernsthafte Zweifel an der Austragung der Veranstaltung gibt es nicht. Rennvereins-Präsident Jan Vogel: "Das Geläuf ist absolut in Ordnung. Wir haben es intensiv fast Tag und Nacht geeggt."

Noch nicht endgültig entschieden ist neben der Meisterschaft der Trainer auch der Kampf um das Championat der Besitzertrainer. Hans-Heinrich Jörgensen aus Großenkneten im Oldenburger Land führt mit 13 Siegen vor Titelverteidiger Uwe Schinn aus Beckingen im Saarland mit zehn Erfolgen. Schwinn tritt am Sonntag mit fünf Pferden an, Jörgensen hat keinen Starter, wird sich aber am Silvester-Renntag nicht kampflos ergeben, falls es noch eng werden sollte.

Die vierbeinigen Teilnehmer an den acht Rennen kommen aus den unterschiedlichsten Orten. International wird es durch Pferde aus Belgien und den Niederlanden. Etliche chancenreiche Starter lässt Claudia Barsig aus Dresden-Seiditz laufen. Diese Pferde allerdings sind zuletzt vornehmlich in Dortmund gearbeitet worden. Vertreten sind auch die Orte Langenhagen bei Hannover, Köln, Krefeld, Lengerich im Tecklenburger Land, Dortmund, Mülheim an der Ruhr. Düsseldorf, Bremen-Mahndorf, Haßloch in der Pfalz, Warendorf, Düren, Qeidersbach im Landkreis Kaiserslautern und Manfred Türk kommt mit der Stute Florentinerin aus dem 781-Seelen großen Ort Rosa im Landkreis Schmalkalden-Meiningen in Thüringen.

Eintritt und Parken ist frei.

(NGZ)