Leichtathletik : Endspurt für den City-Lauf

Am morgigen Donnerstag endet die offizielle Anmeldefrist für den 24. Internationalen Korschenbroicher City-Lauf, der am 22. April im Kalender steht. Bis gestern hatten bereits 2500 Teilnehmer ihre Meldungen für die 16 Wettbewerbe des sechsstündigen Laufspektakels abgegeben

Sorgen um die Teilnehmerzahlen muss sich Hans-Peter Walther keine machen: Während der Chef-Organisator noch mit seinen Schützlingen vom Korschenbroicher Leichtathletik-Club (KLC) im Trainingslager an der italienischen Adria weilt, trudeln zu Hause die Meldungen den Korschenbroicher City-Laufs in schöner Regelmäßigkeit ein: 2483 waren es bis gestern.

Damit liegt die 24. Auflage, die am 22. April im Kalender steht, voll im Soll. Schließlich ist erst am morgigen Donnerstag (12. April) offizieller Meldeschluss. Ein Tag von besonderer Bedeutung für alle, die in Korschenbroich wohnen oder Mitglied in einem Korschenbroicher Sportverein sind — sie brauchen bei einer Meldung bis zum 12. April kein Startgeld bezahlen.

Am eifrigsten davon Gebrauch gemacht haben einmal mehr die Korschenbroicher Kindergärten: Für den Familienlauf über 1100 Meter, der um 11.45 Uhr das sechsstündige Laufspektakel eröffnet, lagen bis gestern bereits 1158 Anmeldungen vor. Doch auch die Läufe für Erwachsene erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit: Der Odlo-City-Run über zehn Kilometer (Start um 15.15 Uhr) und der Volkslauf über fünf Kilometer (Start um 16.20 Uhr) sind mit 259 beziehungsweise 293 Meldungen gleichfalls schon gut bestückt.

Erfahrungsgemäß machen in diesen beiden Läufen die meisten Teilnehmer von der Möglichkeit Gebrauch, sich spontan anzumelden — Nachmeldungen für alle Wettbewerbe sind am Veranstaltungstag bis 60 Minuten vor dem jeweiligen Start gegen eine Zusatzgebühr von zwei Euro möglich.

Einzige Ausnahme: der "Lauf der Asse", der um 17 Uhr das Programm beschließt. Erstmals starten hier Männer und Frauen gemeinsam, wenngleich über unterschiedliche Distanzen. Und auch da macht sich Hans-Peter Walther wenig Sorgen um die Beteiligung — die meisten "Asse" hatte er schon vor seiner Italien-Fahrt verpflichtet.

(NGZ/rl)