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Jüchen: Eltern sagen "Ja" zur neuen Sekundarschule

Jüchen : Eltern sagen "Ja" zur neuen Sekundarschule

Ein weiterer Schritt zur neuen Sekundarschule ist in der Gemeinde Jüchen erfolgreich abgeschlossen: Ausreichend Eltern von Dritt- und Viertklässler hatten bis 7. Oktober erklärt, ihr Kind auf jeden Fall und "eher ja" an der Sekundarschule anmelden zu wollen. Dies teilte die Gemeindeverwaltung jetzt mit.

Mindestens 75 Mütter und Väter hätten die Fragen nach einer Sekundarschule positiv beantworten müssen. Das Ergebnis der Umfrage in Jüchen: 89 Eltern von Viertklässlern unterstützten das Vorhaben, 83 von Drittklässlern. "Die notwendige Stimmenzahl wurde deutlich übertroffen. Die vorgesehene Möglichkeit zur Hochrechnung auf eine 100-prozentige Abstimmungsbeteiligung muss damit nicht herangezogen werden", teilte Rathaus-Sprecher Norbert Wolf mit. Das Ergebnis zeige, dass der Wunsch der Eltern, eine Sekundarschule in Jüchen einzurichten, vorhanden sei.

Wie es jetzt weitergeht

Sobald im NRW-Landtag die Novellierung des Schulgesetzes (und damit auch die Einführung der neuen Schulform Sekundarschule) verabschiedet worden ist, werden sich die politischen Gremien in Jüchen weiter mit dem Thema beschäftigen. Bürgermeister Harald Zillikens hatte bereits betont, dass die Verwaltung erst Rechtssicherheit haben müsse, ehe sie weiter planen werde. In der nächsten Ratssitzung am Donnerstag, 24. November, wird der Rat darüber abstimmen.

Das Ergebnis der Befragung im Einzelnen: Insgesamt 398 Eltern von Dritt- und Viertklässler wurden befragt. Die Viertklässler-Eltern beteiligten sich zu 83,8 Prozent, die Drittklässler-Eltern zu 65,5 Prozent.

Alternative: Gymnasium

Neben dem Votum für eine Sekundarschule sollten die Mütter und Väter auch angeben, welche Alternativen sie wählen würden: Bei den Drittklässlern sprachen sich 30 Eltern für die Realschule, 40 für das Gymnasium aus; 64 Eltern wussten noch nicht, wie sie sich entscheiden würden. Bei den Viertklässlern würden 36 Eltern die Realschule und 63 das Gymnasium wählen; 49 Eltern konnten sich noch nicht endgültig entscheiden.

(NGZ)