Basketball: Über 1.000 begeisterte Zuschauer: Elephants verlieren Gipfeltreffen 64:71

Basketball: Über 1.000 begeisterte Zuschauer : Elephants verlieren Gipfeltreffen 64:71

Es war ein fast perfekter Abend: Handgezählte 1.080 Zuschauer verwandelten die restlos ausverkaufte Sporthalle Gustorf in einen tobenden Hexenkessel, die äußerst ansehnlichen Cheerleaders der Cologne Crocodiles sorgten für die akrobatischen und optischen Höhepunkte und auch die Organisation - im Einsatz waren 40 ehrenamtliche Helfer - des von zahlreichen Honoratioren der Stadt verfolgten Spektakels klappte wie am Schnürchen. So lange Guido Köttgen (hier beim erfolgreichen Korbwurf) und Klemens Skibicki im Spiel waren, leisteten die Elephants dem ungeschlagenen Spitzenreiter Jugend 07 Bergheim energisch Paroli. NGZ-Foto: M. Reuter

Es war ein fast perfekter Abend: Handgezählte 1.080 Zuschauer verwandelten die restlos ausverkaufte Sporthalle Gustorf in einen tobenden Hexenkessel, die äußerst ansehnlichen Cheerleaders der Cologne Crocodiles sorgten für die akrobatischen und optischen Höhepunkte und auch die Organisation - im Einsatz waren 40 ehrenamtliche Helfer - des von zahlreichen Honoratioren der Stadt verfolgten Spektakels klappte wie am Schnürchen. So lange Guido Köttgen (hier beim erfolgreichen Korbwurf) und Klemens Skibicki im Spiel waren, leisteten die Elephants dem ungeschlagenen Spitzenreiter Jugend 07 Bergheim energisch Paroli. NGZ-Foto: M. Reuter

Nur auf dem Spielfeld ging die Sache schief. Spitzenreiter Jugend 07 Bergheim brachte den Elephants Grevenbroich im Gipfelkampf der Zweiten Basketball-Regionalliga mit 64:71 (36:30) die dritte Saison-Niederlage bei, hat nun den Titel bei einem Sechs-Punkte-Vorsprung und dem gewonnenen direkten Vergleich so gut wie in der Tasche. Egal. Denn unter Umständen könnten auch der zweite Rang zum Aufstieg reichen. Insider wollen nämlich erfahren haben, dass Regionalliga-Primus Cologne 99ers bei einem Aufstieg in die Zweite Bundesliga eine Lizenz fürs Oberhaus erstehen will, was einen weiteren Platz in der Ersten Regionalliga frei machen würde.

"Also dürfen wir jetzt nicht mehr verlieren", forderte Grevenbroichs sportlicher Leiter Laszlo Lang prompt. Dass der Marsch der Elephants an die Spitze jäh gestoppt wurde, hatte in erster Linie zwei Gründe: Zum einen spielten die gut bezahlten "Söldner" aus Bergheim, so Lang ehrlich, "eine super Verteidigung". Zum anderen wurden die Elephants ein Opfer ihrer personellen Engpässe: Daniel Marzoli und Frank Bast von Bord gegangen, Carsten Scheper (Bänderriss) und Center Michael Schmitz (Fieber) nicht einsatzfähig und auf der Bank mit Andreas Birkholz, Sven Olmes und Jan Finken gleich drei Akteure aus der Landesliga-Truppe. Das konnte gegen einen derartig starken Kontrahenten (Anthony Lyons/22, Jeff Fryer/18) kaum gut gehen.

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Bis kurz vor Schluss (55:55/34.) stemmten sich die Gäste trotz einer indiskutablen Freiwürf-Ausbeute (26/8) mit aller Macht gegen die drohende Niederlage, hatten bis ins dritte Viertel hinein (45:44/26.) sogar ständig in Führung gelegen (38:30/21.). Dann jedoch handelten sich die "Schwerarbeiter" Klemens Skibicki und Guido Köttgen, die unter den Körben mangels Alternativen fast pausenlos im Einsatz waren, binnen weniger Sekunden jeweils ihr fünftes persönliches Foul ein (37.). Ohne die beiden ging bei den ausgepumpten Gastgebern nichts mehr. Bergheim machte mit 13:0 Punkten in Serie alles klar (68:55/38.). Elephants: Davis (20/3), Köttgen (18), Skibicki (12), Senge (5/1), Olmes (3), Gerstner, Birkholz, Lang (je 2), Weier und Finken. -sit

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