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Basketball: Elephants richten sich auf harten Kampf ein

Basketball : Elephants richten sich auf harten Kampf ein

Die Telekom Baskets Bonn II sind für Hartmut Oehmen mit den Giants die Mannschaft der Stunde.

Wie die Tabelle doch täuschen kann. Die Basketball-Regionalliga West führt die Telekom Baskets Bonn II nur auf dem achten Platz, zwölf Punkte und fünf Ränge hinter den NEW' Elephants. Doch die Optik bilde keineswegs die wahre Spielstärke der Bonner Bubis ab, warnt der Grevenbroicher Trainer Hartmut Oehmen vor dem heiklen Gastspiel seiner erfahrenen Truppe morgen (16.30 Uhr) auf dem Feld 1 des Ausbildungszentrums am Basketsring. "Für mich ist Bonn mit den Giants Düsseldorf die Mannschaft der Stunde."

Erst vor zwei Wochen verprügelten die Jungs um Topscorer Robin Lodders (erzielte in dieser Partie 28 Punkte) den prächtig besetzten FC Schalke 04 mit 105:82. Oehmen erklärt das ungewöhnliche Ergebnis so: "Bonn hatte von Beginn an eine sehr gute Mannschaft. Aber die ist eben auch jung, und da braucht es schon mal was länger." Dass im mit einem EU-Pass ausgestatteten US-Profi Anthony Vroblicky, Robin Lodders, Valentin Blass und Thomas Michel vier Akteure zum Kader des Erstliga-Teams zählen und dort regelmäßig mittrainieren, "macht sie natürlich auch nicht schlechter", sagt Oehmen: "Grundsätzlich sind die als Mannschaft einfach topfit." Und weil das immer noch nicht genug ist, haben die Telekoms in David Golembiowski noch einen zweiten Berufsbasketballer aus Übersee verpflichtet. Der 2,02 Meter große Flügelspieler trug in der Regionalliga schon das Trikot der BG Bonn-Meckenheim. In bislang vier Einsätzen legte der treffsichere US-Boy im Schnitt 18,8 Punkte auf. Der zu Saisonbeginn von Bayer Uerdingen zu den Baskets Bonn gewechselte Aufbauspieler Patrick Reusch markiert durchschnittlich 10,3 Punkte und stand sowohl bei den Elephants als auch bei den RheinStars Köln auf dem Zettel. "Bevor wir Nick Larsen hatten, war er bei uns ein Thema", bestätigt Oehmen. Im Hinspiel hatten sich die Grevenbroich bis zum 77:68-Sieg mächtig ins Zeug legen müssen. Als Eisbrecher auf und neben dem Feld hatte dabei Kapitän Simon Bennett fungiert. Darum ist Oehmen froh, dass der kampfstarke Scharfschütze nach schwerer Erkältung seit gestern Abend wieder an Bord ist. "Inwieweit er wirklich eingreifen kann, bleibt allerdings abzuwarten", schränkt der Coach ein.

Der Meisterschaftszug ist zwar längst ohne die Elephants abgefahren und auch im Pokal war für den Titelverteidiger diesmal im Halbfinale Feierabend, doch abgehakt hat Oehmen die bislang gute Saison damit noch nicht. "Unser Ziel ist das Endspiel um Platz drei gegen den FC Schalke 04", sagt er. Am 21. März treten die Elephants Grevenbroich bei den im Moment punktgleichen Königsblauen an.

(NGZ)