Basketball : Elephants müssen zweimal ran

Keine Langeweile bei den Elephants: Morgen Abend (18.15 Uhr, Sporthalle des Humboldt-Gymnasiums an der Adenauerallee in Bornheim) wartet in der Regionalliga die SG Sechtem auf die Grevenbroicher Basketballer.

Am Tag darauf (18.30 Uhr) stellt sich in der zweiten Runde des WBV-Pokals mit den Willich Wildcats der ehemalige Klub von Trainer Hartmut Oehmen in Gustorf vor.

Das Pokalspiel ist für die Elephants gleich aus zwei Gründen interessant: Zum sieht Oehmen gute Chancen, das Finale zu erreichen. "Iserlohn ist schon raus, Schalke und Bochum spielen gegeneinander. Damit sind zwei der größten Brocken schon mal draußen. Und wenn wir dann noch ein bisschen Losglück haben ..." Zum anderen suchen die Elephants mit diesem Match den Kontakt zu den Fußballern im Rhein-Kreis. "Wer im Trikot oder im Trainingsanzug seines Vereins zum Spiel kommt, hat freien Eintritt", verspricht Oehmen. Mehr noch: Die größte Gruppe mit mehr als 20 Leuten gewinnt einen Fußball. Und unter allen Gruppen mit mehr als zehn Leuten verlosen die Basketballer einen kompletten Satz Fußballtrikots.

Am Ausgang der Begegnung sollte kein Zweifel bestehen. Nach dem Rückzug aus der Regionalliga spielt Willich nur noch in der Landesliga, hat aber immerhin zwei US-Profis im Team. Neben Oehmen und Co-Trainer Martin Esters waren in der vergangenen Saison auch die Elephants Raed Mostafa, Simon Bennett, Fabian Kamphausen und Josip Rimac für die Wildcats im Einsatz. Wichtiger, bestätigt Oehmen, sei natürlich der Auftritt bei der SG Sechtem. Der Regionalliga-Meister von 2011 ist ebenso wie Grevenbroich mit zwei Siegen und einer Niederlage in die Saison gestartet. Ausgerechnet gegen die Elephants dürften die dabei verletzten Markus Rehs, Max Brauner und Felix Müller ins Team zurückkehren. Zur Liga-Spitze zählen auch Marcus Ligons und Sascha Walbröhl. Besonders motiviert dürfte morgen Vukajlo Vulevic sein. Den hatte Oehmen bei den Elephants kurzerhand rausgeworfen, "weil es menschlich und spielerisch nicht gepasst hat".

Unter besonderer Beobachtung steht derweil der in Grevenbroich tätige US-Amerikaner Tim Pierce. Oehmen: "Er hat keine Lust, die Drecksarbeit zu machen. Aber das geht so nicht, und ich hoffe, er hat das verstanden."

(NGZ/rl)