Eiskunstlauf: Junge Gruppe des NSK macht großen Spaß

Eiskunstlaufen : Junge Gruppe des NSK macht großen Spaß

Debütantin Karina Vera Polemitis belegt bei Jugend-DM Platz 25.

Die Sorge war unbegründet. Mit dem bescheidenen Ziel, „nur nicht Letzte werden“, war die vom Landeseissportverband NRW nachnominierte Karina Vera Polemitis zu ihren ersten Deutschen Jugendmeisterschaften im Eiskunstlaufen gefahren. Die selbst gestellte Aufgabe erfüllte die 15-Jährige unter 35 Teilnehmerinnen als 25. mit Bravour. Ihre gerade erst von der Düsseldorfer EG zum Neusser Schlittschuh-Klub gewechselte Teamkollegin Laura Paffen belegte Rang 19.

Im (leider) gähnend leeren Erika-Hess-Stadion in Berlin zeigte Polemitis ein gelungenes Kurzprogramm, belegte trotz einiger der Aufregung geschuldeten Wackler mit 26,31 Punkten den ordentlichen 28. Platz. Zufrieden war NSK-Trainerin Lea Schwinum auch mit ihrem zweiten Schützling. Paffen, die in der Bundeshauptstadt aus verbandsrechtlichen Gründen noch für die DEG lief,  schaffte es mit 30,46 Punkten auf den 19. Rang. Auch mit ihrer Kür brauchte sich Polemitis nicht vor der Konkurrenz zu verstecken. Zwar machte sie bei einem verunglückten Flip (Sprung) wiederum unliebsame Bekanntschaft mit dem Eis, trotzdem verbesserte sie sich mit 51,91 Punkten im Gesamtklassement auf Rang 25 (78,22) und war damit die viertbeste Starterin aus Nordrhein-Westfalen. Für ihre Trainerin stand damit fest: „Das wird sie motivieren, in den kommenden zwölf Monaten noch härter zu trainieren, um in der nächsten Saison im vorderen Bereich mitzumischen. Denn Karina ist noch jung, alle möglichen Erfolge liegen ja noch vor ihr.“ Paffen wusste in der Kür ihren 19. Rang (84,33) zu verteidigen. Sie war drittbeste Teilnehmerin aus dem Landeseissportverband NRW – in Anna Matilda Fellinger (4.) und Louisa Tenter (15.) lagen nur zwei Läuferinnen vom Essener Jugend-Eiskunstlauf-Verein (EJE) vor ihr. Das Podium besetzten aus Bayern Chiara Höhensteiger, Michele Ehemann und Alexandra Alscher. Schwinums Bilanz: „Karina, Laura und noch zwei bis drei weitere Top-Mädels aus Neuss bilden nun ein ganz tolles Trainingsgespann, das sich gegenseitig hochzieht. Die nächste Saison verspricht harte Jahr Arbeit, aber auch viel Spaß. Meine erste Saison als Vollzeit-Trainerin beim NSK war damit wohl ein voller Erfolg.“