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Eishockey: Eishockey: Viel Beifall für den NEV trotz klarer Niederlage

Eishockey : Eishockey: Viel Beifall für den NEV trotz klarer Niederlage

Die Hammer Eisbären waren gewarnt vor dem Neusser EV, der als Schlusslicht der Eishockey-Oberliga kürzlich die Essener Moskitos sensationell geschlagen hatte. Sie nahmen die Warnung ernst und nutzten ihre personelle Überlegenheit gnadenlos aus. Mit 14:5 (5:1, 4:1, 5:3) schickten sie den NEV geschlagen nach Hause.

Schon bald merkten die Gastgeber, dass mit dem Underdog nicht zu spaßen war. Die Neusser begannen selbstbewusst und schnell und erreichten in der fünften Minute durch Mario Mjelleli sogar die 1:0-Führung. Der NEV dominierte zehn Minuten lang. Dann fand Hamm zu seinem Spiel, glich aus, zog auf 7:1 davon und steuerte dem sicheren Sieg entgegen. Doch Neuss steckte in keiner Phase der Begegnung auf, beeindruckte durch kämpferischen Einsatz. NEV-Torwart Ken Passmann, der abermals mehr als ein Dutzend Gegentreffer hinnehmen musste, zeigte sich dennoch als Meister seines Faches und erhielt sogar von den Hammer Zuschauern Beifall für gelungene Paraden. Mjelleli erzielte seinen zweiten Treffer zum 3:9, wurde aber von Holger Schrills übertroffen, der die Tore zum 2:7, 4:14 und 5:14 auf sein Konto buchte. NEV-Trainer Uwe Malz musste improvisieren, standen ihm einschließlich der Junioren- und Jugendspieler doch nur 15 Akteure zur Verfügung. Das gelang ihm besser als die vielleicht etwas zu hoch ausgefallene Niederlage dokumentiert.

Wenn am Freitag beim Rückspiel gegen Hamm der wegen einer Handverletzung pausierende Mike Höfgen wieder mit vor der Partie sein sollte, könnte sich die Effektivität der Neusser Angreifer erhöhen. Pausieren muss allerdings Frederic Riefers, der sich im zweiten Drittel wegen einer Rauferei eine Spieldauerstrafe eingehandelt hat, die ein Spiel Sperre nach sich zieht.

(K.K.)