Eishockey Der Neusser EV kennt schon seinen Play-off-Gegner

Neuss · Am Wochenende geht die Hauptrunde der Eishockey-Regionalliga zu Ende, und nur für zwei der acht für die Play-off-Spiele qualifizierten Teams steht die erste Paarung vorzeitig fest: Tabellenführer Lippe-Hockey Hamm trifft auf den Achtplatzierten Neusser EV.

Für die übrigen sechs Klubs wird die endgültige Rangfolge erst an diesem Wochenende ausgespielt. So auch für die beiden Konkurrenten, mit denen es der Neusser EV zu tun bekommt: Heute in Dinslaken und am Sonntag im Heimspiel gegen den Titelverteidiger Herforder EV.

Die Dinslakener Kobras lagen in der ersten Saisonhälfte für den NEV in greifbarer Nähe, doch im Laufe der Spielzeit haben die Kobras an Beständigkeit gewonnen und rangieren nun mit 21 Punkten Vorsprung gegenüber dem NEV auf dem sechsten Tabellenplatz. Zuletzt gaben sie sich erst in der Verlängerung Herford mit 1:2 geschlagen. Aus den bisherigen drei Spielen gegen Dinslaken (3:8, 3:4 nach Verlängerung und 4:7) holte der NEV nur einen Pluspunkt. Die Torschützenliste der Kobras führt Philipp Heffler mit 30 Treffern an, womit er  den Kanadier Jesse Parker und den tschechischen Offensivverteidiger Michal Plichta klar übertroffen hat.

Noch magerer ist die Bilanz des NEV gegen den Titelverteidiger Herford: Drei zum Teil recht heftige Niederlagen:1:3, 2:10 und 1:11. Die Dragons aus Westfalen stützen sich weitestgehend auf ihre kanadischen Torjäger Benjamin Skinner (50 Treffer) und Killian Hutt (48). Nimmt man dann noch den jungen Ulib Berezovskij (25 Tore) hinzu, dann fabrizierten diese drei Stürmer alleine schon mehr Treffer als der Neusser EV in der gesamten Saison.

Da die Neusser zuletzt sowohl gegen den Spitzenreiter Hamm wie auch gegen den Tabellendritten Neuwied nach guter Gesamtleistung nur denkbar knapp verloren haben, darf man am Sonntagabend ein zumindest spannendes Match erwarten, falls Trainer Boris Ackermann seine Bestbesetzung aufs Eis schicken kann.

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