Eishockey : Dem Neusser EV hat die Pause gut getan

Eishockey-Regionalligist startet mit den Spielen bei Spitzenreiter Hamm und gegen Tabellennachbar Dinslaken ins neue Jahr.

Die über den Jahreswechsel hinausreichende Weihnachtspause kam dem Eishockey-Regionalligisten Neusser EV nicht ungelegen. „Zwei Wochen Zeit, um die Akkus wieder aufzuladen,“ resümiert NEV-Trainer Boris Ackermann, dessen Team zuletzt schwächelte – körperlich und mental: „Kein Wunder bei dem kleinen und vom Verletzungspech geplagten Kader,“ analysierte Ackermann.

Um den Leistungsstand zu überprüfen, ist heute Abend der hochüberlegene Tabellenführer Lippe Hockey Hamm nicht der ideale Gegner. Da wird nach dem Match in Hamm das Heimspiel am Sonntagabend gegen die Dinslakener Kobras schon eher Aufschluss geben. Die Hammer Eisbären sind auf dem besten Weg, ihre vor zwei Jahren errungene Regionalliga-Meisterschaft zu wiederholen. Sie führen die Tabelle mit 14 Punkten Vorsprung an. Sie haben mit 192 Treffern so viel Tore geschossen wie kein Konkurrent der Liga und nur 61 Gegentreffer kassiert. Sie können stets mit eingespielten und fast gleichstark besetzten Blöcken auflaufen. Ihr erstes Spiel in Hamm gegen den NEV haben sie mit 11:0 gewonnen. Insgesamt haben sie zuhause erst eine Partie verloren – am Sonntag gegen Diez-Limburg vor über 1000 Zuschauern.

Am Sonntag kreuzen in der Südparkhalle zwei Tabellennachbarn die Schläger. Die Kobras rangieren auf Platz sieben und haben inzwischen acht Punkte Vorsprung herausgearbeitet. Sie konnten die beiden bisherigen Spiele mit 8:3 in Neuss und 4:3 zuhause für sich entscheiden. Ihre Kanadier, Andrew Harrison und Jesse Parker, haben sich inzwischen als echte Verstärkungen entpuppt. Der Neusser EV geht hochmotiviert ins letzte Drittel der Hauptrunde. Die 24 Punkte aus den bisher 24 Meisterschaftsspielen können sich sehen lassen, und die erträumte Play-off-Teilnahme, das erklärte Saisonziel, ist mit einem 17-Punkte-Polster gegenüber dem EC Lauterbach gut abgesichert. Die langzeitverletzten Verteidiger, Jerome Baum und Lorenz Schneider, sind wieder im Training, sodass sich auch die personelle Situation  wieder ein wenig aufhellt.

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