Eishockey : NEV ist mit Zwischenbilanz zufrieden

Mit den Spielen in Dinslaken und gegen Herford beendet der Eishockey-Regionalligist die Hinrunde.

Halbzeit. Mit den beiden Spielen am Wochenende beendet Eishockey-Regionalligist Neusser EV die erste Serie der Doppelrunde – heute Abend in Dinslaken und am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den Meister Herforder EV. Die bisherige Bilanz mit sechs Siegen aus 16 Partien kann sich durchaus sehen lassen. Platz acht, das erklärte Saisonziel, ist mit zehn Punkten Vorsprung gegenüber dem Neunten, den Lauterbacher Luchsen, gut abgesichert. Und vielleicht geht sogar noch mehr.

Zum Beispiel heute Abend, wenn die Dinslakener Kobras den NEV empfangen. Die „Giftschlagen“ sind zwar recht stark in die Saison gestartet und haben bereits einen 8:3-Sieg über Neuss auf ihrem Konto, liegen aber nur mit einem Punkt Vorsprung vor dem NEV auf Platz sieben. Das weckt den Ehrgeiz der Cracks des NEV-Trainergespanns Boris Ackermann/Udo Tursas. Zuletzt verloren die Dinslakener viermal in Folge und müssen heute auf ihren gesperrten Tschechen Michal Plichta verzichten. Für ihn wurde hastig – neben Jesse Parker – mit Andrew Harrison ein weiterer Kanadier verpflichtet, der zuletzt in Dänemark gespielt hat. Ein unbeschriebenes Blatt. Deutlich schwerer sollte die Aufgabe am Sonntag gegen den Regionalliga- Meister Herforder EV sein. Die Westfalen fanden mit ihrer gegenüber dem Vorjahr kaum veränderten Mannschaft recht holprig in die Saison. Ihr 3:1-Hinspielerfolg über Neuss war kein Ruhmesblatt, doch inzwischen sind sie auf den dritten Tabellenplatz geklettert und führen das Mittelfeld an.

Zuletzt fuhren sie sieben Siege in Folge ein. Ihre Garanten fürs Toreschießen sind die beiden Kanadier Killian Hutt und Ben Skinner, deren Erfolgskurve wieder stetig nach oben zeigt. Zum 22:1-Sieg über den mitleiderregenden Minikader der Lauterbacher Luchse[ steuerten die beiden Kanadier am letzten Freitag fast die Hälfte der Tore bei. Da auch die Herforder Abwehr seit Wochen überzeugt, sieht der kanadische Trainer Jeff Job sein Team auf einem guten Weg. Ein interessanter Vergleich: Am vergangenen Wochenende gewann Herford in Dinslaken mit 5:3.