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Eishockey-Regionalliga Neusser EV hat zwei Heimspiele

Eishockey : Neusser EV erwartet zwei „bärenstarke“ Gegner

In den beiden Heimspielen gegen Neuwied und Hamm dürfte für den Eishockey-Regionalligisten kaum etwas zu holen sein.

Allmählich biegt der Neusser EV mit seinen letzten vier Spielen der Hauptrunde auf die Zielgerade der Eishockey-Regionalliga ein. An diesem Wochenende mit zwei Heimspielen: Am heutigen Freitagabend gegen die Neuwieder Bären und am Sonntag gegen die Hammer Eisbären.

Gegen diese großen Tiere kann der NEV wahrscheinlich nichts ausrichten. Hinzu kommt, dass es Trainer Boris Ackermann schwerfällt, sein Team zu motivieren, denn es geht für den NEV um nichts mehr: Der zur Play-off-Runde berechtigende achte Tabellenplatz ist nach unten mit 14 Punkten Vorsprung abgesichert und nach oben fehlen zum Tabellensiebten 21 Zähler. Der achte Rang ist kein Abstiegsplatz, der Klassenerhalt ist also auch schon vorzeitig gesichert worden.

Kann der NEV heute Abend gegen den Tabellendritten Neuwied eine ähnlich gute Leistung abrufen wie am Sonntag gegen Ratingen, dann darf man zumindest ein interessantes Match erwarten. Dass nichts unmöglich ist, bewiesen die Gastgeber mit ihrem überraschenden 8:7-Sieg im ersten Heimspiel. Die Bären sollten trotz ihrer zwei hohen Siege (6:0 und 11:2) und der Tatsache, dass sie schon dreimal so viele Punkte gesammelt haben wie der NEV, nicht zu leichtsinnig ins Match gehen.

Die Hammer Eisbären sind als Tabellenführer wahrscheinlich auch der Play-off-Gegner des NEV. Nimmt man das Ergebnis vom kürzlichen Spitzenspiel Neuwied gegen Hamm (4:7) zum Maßstab und noch dazu die drei bisherigen Hammer Siege über Neuss (4:2, 11:0 und 8:0), dann kann aus Neusser Sicht von einem „Maßnehmen“ keine Rede sein. Wobei Hamm seine Tabellenführung noch nicht hundertprozentig gegen den Titelverteidiger Herford abgesichert hat.

Gegen Ende der Saison hat sich die personelle Situation des NEV deutlich gebessert. Zum Wochenanfang gab es nur eine Krankmeldung: Trainer Boris Ackermann. Für ihn übernahm Co-Trainer Udo Tursas das Kommando.

Der US-Amerikaner Anthony Contillo, der – auch krankheitsbedingt – nicht recht Fuß fassen konnte, hat sein kurzes Gastspiel in Neuss auf eigenem Wunsch schon wieder beendet.