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Eishockey-Regionalliga Neusser EV gastiert beim ESV Bergisch-Gladbach

Eishockey : Von Durchmarsch nichts zu sehen

Eishockey-Regionalligist Neusser EV ist auch beim ESV Bergisch-Gladbach gefordert.

Noch hält der Neusser EV alle Trümpfe selbst in der Hand, um sein Saisonziel, die Zugehörigkeit zur Eishockey-Regionalliga, auf sportlichem Weg zu realisieren. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung wäre am Freitagabend ein Sieg beim Landesligisten ESV Bergisch Gladbach.

Zurzeit liegen die Neusser zusammen mit Bergisch Gladbach in der Qualifikationsrunde mit drei Punkten Rückstand auf das Führungsduo Eisadler Dortmund und TuS Wiehl in Lauerstellung, sind allerdings auch mit zwei Spielen im Rückstand. Ursprünglich hatten die NEV-Fans von einem Durchmarsch gegen die vier Landesligisten geträumt, doch der Meister aus Dortmund machte auf seinem Weg zum Wiederaufstieg dem NEV den ersten Strich durch die Rechnung. Auch Wiehl erwies sich als harte Nuss beim Gastspiel in Neuss.

Und das junge Team des ESV Bergisch Gladbach hatte beim NEV kaum jemand auf dem Bildschirm. Doch die bergischen RealStars ließen am vergangenen Wochenende mit zwei klaren Heimsiegen aufhorchen: einem 9:4 über den EHC Troisdorf und einem 6:3 über den TuS Wiehl. Entscheidend waren ihre Qualitäten in der Offensive, und herausragend die Tore von Pawel Kuszka, der je drei Treffer beisteuerte. Nicht minder wirkungsvoll agierte Sebastian Schmitz, der zwei Tore und acht Vorlagen lieferte. Zu einer festen Größe im Angriff hat sich Marius Hornig entwickelt, der in der vergangenen Saison In Neuss nicht klar kam und am Wochenende drei Tore auf sein Konto schrieb.

NEV-Trainer Daniel Benske ist zwar mit der Ansage „Wir wollen versuchen, alle Spiele in der Qualifikation zu gewinnen“ in die Runde gestartet, doch er warnt vor Leichtsinn: „Eishockeyspielen können auch die Landesligisten.“ Er hofft, dass Kapitän Francesco Lahmer seine Mandelentzündung und US-Boy James Popek seine Verletzung auskuriert haben. Vor allem Tore waren zuletzt wieder Mangelware beim NEV: Insgesamt vier Treffer in zwei Spielen gegen Dortmund (ein Sieg und eine Niederlage), das ist einfach für einen Favoriten zu wenig.