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Eishockey: NEV geht optimistisch ins Wochenende

Eishockey : NEV ist mit seinem Start durchaus zufrieden

Am Wochenende warten wieder zwei Spiele auf den Regionalligisten Neusser EV.

(K.K.) Im Gegensatz zu den beiden hessischen Vertretern, mit denen es der Neusser EV an diesem Wochenende in der Eishockey-Regionalliga zu tun bekommt – heute Abend in Lauterbach und am Sonntagabend im Heimspiel gegen die Nachwuchsmannschaft der Frankfurter Löwen –, hat der NEV schon drei Pluspunkte auf seinem Konto. Die Konkurrenz steht dagegen nach zum Teil deftigen Niederlagen noch ohne Punktgewinne da. NEV-Trainer Boris Ackermann war mit dem Auftakt-Wochenende durchaus zufrieden und warnt vor Leichtsinn: „Beide Teams können mehr als sie bislang gezeigt haben. Dennoch haben wir gute Chancen.“

Im Vergleich zur vergangenen Saison hat sich das Gesicht der Lauterbacher Mannschaft deutlich geändert. Die Lücken zahlreicher Abgänge wurden mit Nachwuchsspielern des Kooperationspartners Kassel aufgefüllt, und drei Tschechen sollen den Vogelsbergern zu alter Stärke verhelfen: der neue Trainer Petr Zacher, der routinierte Verteidiger Michal Zizko sowie der Neuzugang Jiri Charousek, dem die Rolle des Dreh- und Angelpunktes in Angriff zugedacht ist. Bislang läuft es aber noch nicht rund: 0:14 gegen Lippe Hockey Hamm und 1:6 bei den Dinslaken Kobras, wobei die Hessen bis ins Schlussdrittel nur mit 0:1 hinten lagen, ehe dem Minikader – nur zwei Blöcke – die Luft ausging.

Die Frankfurter Löwen firmieren als Aufsteiger unter dem Titel „U25-Perspektivteam“, dem allerdings als Korsettstangen ein halbes Dutzend Routiniers zugefügt wurden, die den jungen Spielern Halt geben sollen. So etwa Marc Schaub, der vor Jahren beim Neusser EV den Einstieg in den Seniorenbereich und dann in Krefeld den Sprung ins DEL-Team schaffte, oder Max Levin Frank, der drei Jahre in Neuss spielte, ehe er in der Oberliga heimisch wurde. Ackermann kennt eine Reihe Frankfurter Spieler und glaubt, dass die Jung-Löwen trotz ihres Fehlstarts – vier deftige Niederlagen – das Tabellenende bald verlassen.

Auf Neusser Seite ist die Personalsituation nicht rosig: André Schroll, Jerome Baum und Schahab Aminikia sind verletzt, Timon Busse ist gesperrt.