Eishockey: NEV empfängt Lauterbach und tritt am Sonntag in Neuwied an.

Eishockey: NEV sollte vor den Luchsen auf der Hut sein

Eishockey-Regionalligist aus Neuss empfängt am Freitag Lauterbach und tritt am Sonntag in Neuwied an.

(K.K.) Das Wochenendprogramm beschert dem Neusser EV in der Eishockey-Regionalliga zwei Aufgaben: das wohl wichtigere Spiel am Freitagabend vor heimischem Publikum gegen die Lauterbacher Luchse und am Sonntag das wohl sportlich anspruchsvollere Match beim Tabellenzweiten Bären Neuwied. Gegen beide Konkurrenten hat der NEV in dieser Saison schon einmal gewonnen.

In den vergangenen Jahren lieferten sich Neuss und Lauterbach zahlreiche spannende Duelle. Und dabei drehte sich fast immer alles um Platz acht, die Play-off-Qualifikation. Vor zwei Jahren hatten die Neusser die Nase vorn, in der letzten Saison verwehrte Lauterbach dem NEV die Play-off-Teilnahme. In dieser Spielzeit spricht wieder vieles für Neuss, denn der NEV liegt zurzeit auf Platz acht und hat sich inzwischen gegenüber den Luchsen ein beruhigendes Polster von 14 Punkten Vorsprung erarbeitet.

  • Lokalsport : NEV hält in Neuwied prächtig mit

Vor zwei Wochen zogen an der Rhön tiefdunkle Wolken auf. Lauterbach bekam keine spielfähige Mannschaft zusammen und musste zwei Spiele absagen. Hinzu kam der schwere Trainingsunfall des Trainers Peter Zachar (Oberschenkelhalsbruch). Doch die Luchse blieben nur eine Woche lang im Tal der Tränen. Sven Neumann sprang als Interimstrainer ein und zwei Routiniers wurden als Blutauffrischung engagiert: Der tschechische Stürmer Jakub Zdenek vom Ligakonkurrenten EG Limburg-Diez sowie Dustin Bauscher vom Tabellenletzten Frankfurter Löwen. Der Minikader der Hessen darf nicht unterschätzt werden. Darauf weist NEV-Trainer Boris Ackermann eindringlich hin. Die Begegnungen gegen Lauterbach – beides Auswärtsspiele für den NEV – waren knapp genug: 3:6-Niederlage, 6:4-Sieg aus Neusser Sicht.

Die Neuwieder Bären haben mit dem ehemaligen Neusser Trainer Daniel Benske das erste Heimspiel souverän mit 6:0 gewonnen, aber das Rückspiel in Neuss überraschend mit 7:8 verloren. Für diese Schlappe wollen die Bären Revanche nehmen und können sich in der Regel auf ihre Scharfschützen, den Amerikaner Michael Jamieson (bislang 29 Tore) sowie Martin Brabec (20 Treffer) verlassen.

Mehr von RP ONLINE