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Eishockey: Neusser Torfrau Carolin Walz wird Deutsche Vizemeisterin

Eishockey : Neusser Torfrau Deutsche Vizemeisterin

Im in Füssen ausgetragenen Finale unterliegt Carolin Walz mit den Eisbären Berlin dem ESC Planegg-Würmtal aus Oberbayern mit 1:4.

Es hat nicht ganz gereicht für Carolin Walz. Beim Final-Four-Turnier um die Deutsche Meisterschaft in Füssen erreichte die 25-Jährige, deren Eishockey-Karriere vor fast zwei Jahrzehnten im Neusser Südpark begonnen hatte, mit den Eisbären Juniors Berlin zwar das Finale, unterlag dort jedoch dem ESC Planegg-Würmtal mit 1:4 (0:1, 0:1, 1:2).

Besser war es für die Master-Studentin mit ihrem Team im Halbfinale gelaufen. Gegen den Topfavoriten ERC Ingolstadt gelang den Mädels von der Spree ein blitzsauberer 2:1-Erfolg (0:0, 1:1, 1:0). Bei dem stand allerdings Lilly Xenia Günther im Tor der Eisbären. Im Endspiel rückte dann wie verabredet wieder Carolin Walz in den Kasten. Und die Neusserin war direkt gefordert. Dass ihr Team nach einem Treffer von Kerstin Spielberger schon in der siebten Minute ins Hintertreffen geriet, vermochte sie zwar nicht zu verhindern. Im Anschluss sorgte sie indes mit einigen starken  Paraden dafür, dass die Eisbären im Spiel blieben. Ihre Teamkollegin Theresa Knutson hatte sogar den Ausgleich auf der Kelle, scheiterte aber mit einem Penalty an Torfrau Franziska Albl, die zum festen Stamm der deutschen Nationalmannschaft gehört.

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Im zweiten Drittel attackierten beide Mannschaften heftig, Erfolg hatte jedoch wiederum nur die Truppe aus Oberbayern, die sich im Halbfinale mit 3:2 gegen den ECDC Memmingen behauptet hatte: Elf Sekunden vor der zweiten Pause traf die US-Amerikanerin  Jacyn Reeves, die später zur besten Spielerin der Partie gekürt wurde, in Unterzahl zum 2:0. Und es kam noch schlimmer für Walz & Co.: Der Schlussabschnitt war gerade mal 24 Sekunden alt, da erhöhte Justine Reyes auf 3:0 für den in Überzahl spielenden ESC. Lucie Geelhaar verkürzte den Rückstand in der 52. Minute im Anschluss an eine Powerplay-Situation immerhin noch mal auf 1:3, mehr ließ Franziska Albl allerdings nicht zu. Auf der anderen Seite machte Spielberger mit dem 4:1 Planeggs achten Meistertitel perfekt. -sit