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Eishockey: Neusser EV verliert in Limburg, trifft aber fünf Mal

Eishockey : NEV verliert in Limburg, trifft aber fünf Mal

Die Mannschaft von Trainer Boris Ackermann unterliegt bei der EG Diez-Limburg mit 5:11.

Obwohl dem Eishockey-Regionalligisten Neusser EV bei der EG Diez-Limburg sechs Spieler fehlten, drei Verteidiger und drei Stürmer – u.a. der US-Amerikaner Anthony Contilla mit ärztlich verordnetem Startverbot wegen einer heftigen Grippe, zeigten die Schützlinge von NEV-Trainer Boris Ackermann trotz 5:11-Niederlage (0:3, 3:6, 2:2) eine  ordentliche Leistung – zumindest zeitweise. „Fünf Tore schießen wir nicht alle Tage,“ kommentierte NEV-Pressesprecher Jörg Passmann.

Der favorisierte Gastgeber hatte nach drei Niederlagen in Folge einiges gutzumachen und führte nach 22 Minuten mit 4.0. Die Neusser zeigten dennoch erfreulichen Einsatz und wurden durch das Tor von Andre Nelleßen – Anspieler David Bineschpayouh und Dominick Thum – belohnt. Nur 45 Sekunden später legte Timothy Tanke (Vorlage Sven Schiefner) nach und nur knapp zwei Minuten später erzielte Maximilian Stein auf Zuspiel von Bineschpayouh und Dennis Nürenberg sogar den Anschlusstreffer. Das Spiel drohte völlig überraschend zu kippen. Aber das verdarben sich die Neusser selbst. Der aufkommende Leichtsinn – Pressesprecher Passmann nannte es wohlwollend „fehlende Cleverness“ – sollte bestraft werden. Der NEV verlor seine Defensiv-Linie und kassierte innerhalb von zehn Minuten fünf Gegentore. Mit 9:3 ging es in die zweite Pause. Das Schlussdrittel endete mit einem beachtlichen 2:2. Die Neusser Torschützen waren Bineschpayouh zum 9:4 und Thorben Beeg zum 10:5. Für die Gastgeber waren Philipp Maier (3), Andre Bruch (2), James Hill (2), Konstantin Firsanov, Jeffry Smith Florian Flemming und Florian Böhm erfolgreich.

Pech hatte Patrick Fücker, der diesmal das Neusser Tor hütete und seine Sache recht ordentlich gemacht hat. Während des zweiten Drittels wurde seine Maske stark beschädigt. Stammtorwart Ken Passmann half mit seiner Ersatzmaske aus, die natürlich Fücker nicht hundertprozentig passte. Da die Konkurrenz, Lauterbach und Frankfurt, keine Pluspunkte fabrizierte, blieb der Play-off-Platz des NEV ungefährdet.