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Eishockey: Eishockey: Neusser EV verkauft sich gut beim Favoriten

Eishockey : Eishockey: Neusser EV verkauft sich gut beim Favoriten

Knapp 1000 erfolgsverwöhnte Zuschauer staunten nicht schlecht, als der Neusser EV beim haushohen Favoriten der Eishockey-Regionalliga, dem noch verlustpunktfreien Herner EV, nach dem zweiten Drittel mit 2:1 Toren führte.

Dass der Gastgeber im Schlussabschnitt das Blatt noch wenden konnte und einen 5:2-Sieg (1:0, 0:2, 4:0) einfuhr, erschütterte NEV-Trainer Uwe Malz nicht: "Wir haben gut gespielt, obwohl uns praktisch ein ganzer Block ausgefallen ist. Fairerweise muss ich allerdings auch anmerken, dass Hernes Paradesturm mit drei Ausländern wegen Passformalitäten nicht mitspielen durfte."

In der Neusser Abwehr fehlte unter anderem Boris Ackermann aus beruflichen Gründen und im Angriff wegen einer Schulterverletzung Mike Höfgen. Für ihn rückte Ingo Angermann in die erste Sturmreihe zu Holger Schrills und Maximilian Pilling, der auf Vorlage von Schrills in der 25. Minute die Herner 1:0-Führung (Alexander Brinkmann) egalisierte. Sieben Minuten später brachte Manuel Warda den NEV 2:1 in Front nach Zuspiel von Torwart Ken Passmann und Niklas Hofmann.

Im Schlussabschnitt gelang den Gastgebern der Umschwung durch zwei Treffer von Damian Schneider, wobei das 3:2 durch eine Neusser Strafzeit begünstigt wurde. Mit Gewalt wollte Neuss den Ausgleich erzwingen und fing sich prompt das 4:2 durch Christian Nieberle ein, der schon die Vorlagen zu den drei vorangegangenen Herner Treffern gegeben hatte.

Den Schlusspunkt setzte Thomas Richter zum 5:2 für die Westfalen. Malz wies darauf hin, dass er trotz der — meist beruflich bedingten — Ausfälle bis zum Ende mit drei Blöcken durchgespielt hat, also mit allen Junioren, von denen er in der Verteidigung Jan Gützlaff besonders lobte.

(K. K.)