Eishockey: Neusser EV trotzt Dinslakener Kobras einen Punkt ab

Eishockey: Neusser EV trotzt Dinslaken einen Punkt ab

Der Regionalligist gibt sich erst in der Verlängerung mit 5:6 geschlagen.

Erst in der Verlängerung geschlagen gab sich Eishockey-Regionalligist Neusser EV bei den Dinslakener Kobras , war nach dem 5:6 (0:2, 2:2, 3:1, 0:1) aber auch mit dem einen Punkt sehr zufrieden.

Die bereits für die Play-offs qualifizierten Schützlinge von Trainer Boris Ackermann setzten damit ihren Aufwärtstrend fort. Zwar gerieten sie im ersten Drittel durch Treffer von Jesse Parker (8./Überzahl Kobras) und Stefan Dreyer (14.) mit 0:2 ins Hintertreffen, doch gestützt auf Goalie Patrick Fücker – der Vertreter des beruflich verhinderten Ken Passmann lieferte seine beste Leistung in dieser Saison ab – arbeiteten sich die Neusser mehr und mehr in die Partie hinein. Im Mitteldrittel verkürzten Max Stein (22.) und Jerome Baum (38./Überzahl) den Rückstand zweimal auf nur einen Treffer, Dinslaken schlug allerdings jeweils fast im Gegenzug mit Andrew Harrison (24.) und Leon Taraschewski (39./Überzahl) zurück. Selbst das Tor zum 5:2 (45.) für die Kobras wiederum durch Parker ließ die Gäste nicht verzagen. Kapitän Francesco Lahmer eröffnete mit dem 3:5 (51.) das rasante Finish der Neusser. Zwei Minuten vor Schluss markierte Thorben Beeg das 4:5, worauf Ackermann sofort seinen Torhüter vom Eis nahm. Mit einem zusätzlichen Feldspieler kam der NEV nur 37 Sekunden später durch Gerrit Ackers zum verdienten 5:5-Ausgleich.

In der Verlängerung profitierten die Kobras im Spiel Vier gegen Vier von der technischen und läuferischen Überlegenheit ihrer beiden  Kontingentspieler aus Kanada, Jesse Parker und Andrew Harrison, die an fünf der sechs von den Gastgebern erzielten Treffer beteiligt waren. Folgerichtig schoss Parker die routinierten Kobras vor 172 Zuschauern nach 1:16 Minute zum zwei Punkte bringenden 6:5-Sieg.

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