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Eishockey: Eishockey: Neusser EV steht in der Relegationsrunde

Eishockey : Eishockey: Neusser EV steht in der Relegationsrunde

Der Neusser EV nutzte seine vorletzte Chance und sprang mit einem 9:7-Sieg (3:2, 3:3, 3:2) über die favorisierte Grefrather EG in die Relegation zur Eishockey-Oberliga. Damit hat der Aufsteiger NEV sein ziemlich hoch gestecktes Saisonziel erreicht.

Morgen (20.30 Uhr) können die Neusser im Heimspiel, dem letzten Match der Regionalligarunde, mit einem Erfolg über den EHC Netphen noch mindestens einen Tabellenrang höher klettern.

Gut 200 Zuschauer bejubelten den Sieg über Grefrath, doch bei NEV-Trainer Uwe Malz hielt sich die Begeisterung in Grenzen: "Zunächst sind wir in der Regionalliga Sechster. Wenn man die vier unteren Oberligisten dazurechnet, starten wir als Zehnter und Letzter in die Relegation. Realistisch eingeschätzt, wird es sehr schwer werden, vom Tabellenende der Relegation fortzukommen." Von Nachbarschaftshilfe der Grefrather wollte Malz nichts hören: "Wir haben doch teilweise recht gut gespielt — auch wenn ich zugeben muss, dass die Grefrather uns dieses Offensivspiel erlaubt haben."

In der Tat. Die Gäste haben konsequent mit vier Reihen durchgespielt, was Schwächen in der Abwehr offenbarte. Und sie haben im Schlussdrittel, als es für sie wirklich brenzlig wurde, nicht versucht, mit Gewalt und nur noch zwei routinierten Reihen den Sieg zu erzwingen. Mitte des zweiten Drittels schien die Neusser Überraschung bereits absehbar zu sein, als Holger Schrills (1:1 und 2:2), Michael Kessler (3:2), Oliver Nemitz (4:2) und Lutz Klauck eine 5:2-Führung herausgeschossen hatten.

Doch die Gäste kamen ins Spiel zurück und glichen innerhalb von vier Minuten (zwei Treffer in nur 33 Sekunden) zum 5:5 aus, nachdem Kapitän Mike Höfgen beim Stande von 5:3 einen Penalty nicht verwandeln konnte. Besser machte es Maximilian Pilling, dem per Penalty das 6:5 gelang. Nach dem 7:7, das den Neussern für die Relegationsrunde gereicht hätte, stürmten die Gastgeber munter weiter und wurden durch Treffer von Manuel Warda sowie Niclas Hofmann belohnt.

(K.K.)