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Eishockey: Neusser EV nimmt Revanche für die Niederlage im Hinspiel

Eishockey : Neusser EV nimmt Revanche für die Hinspielniederlage

Aber nach verdienter 3:1-Führung wird es in Dortmund noch mal eng.

Nach einem blendenden zweiten Drittel führte der Neusser EV im Spitzenmatch der Qualifizierungsrunde zur Eishockey-Regionalliga bei den Dortmunder Eisadlern mit 3:1. Mit kluger Defensivtaktik wollten die Neusser diesen Vorsprung ins Ziel bringen, doch beinahe wären sie damit in der allerletzten Minute unverdient gescheitert. Sie waren schließlich froh, mit 3:2 (1:1, 2:0, 0:1) drei Punkte eingefahren zu haben.

Gut 400 Zuschauer erwarteten vom gastgebenden Landesliga-Meister ein spannendes Spitzenspiel und wurden nicht enttäuscht. Die Eisadler gingen in der siebten Minute durch Matthias Bräunig in Führung, als die Neusser noch zu zögerlich agierten. Der Ausgleich gelang Felix Wolter, in der 16. Minute, angespielt von Alexander Richter und Nikolai Varianov und erzielt in Überzahl. Im zweiten Abschnitt dominierte der NEV deutlich. Wolter markierte in der 26. Minute auf Vorlage von Timothy Tanke und Sven Rothemund die Neusser Führung. Drei Minuten später, als zwei Dortmunder auf der Strafbank saßen, erhöhte Maximilian Bleyer, angespielt von Richter und Varianov, auf 3:1. Etliche gute Chancen auslassend, erreichte der NEV mit diesem Zwei-Tore-Vorsprung die letzte Spielminute. Als Varianov auf die Strafbank musste, ersetzte Dortmund seinen Torwart durch einen sechsten Feldspieler und schaffte in doppelter Überzahl 38 Sekunden vor Schluss den Anschlusstreffer. Nur fünf Sekunden später wurde Wolter auf die Strafbank geschickt, und die Eisadler operierten die letzten 33 Sekunden (ohne Keeper) wieder mit zwei Feldspielern mehr auf dem Eis. In letzter Sekunde bereinigte NEV-Torwart Ken Passmann routiniert eine gefährliche Situation und hielt den verdienten Neusser Sieg fest.

Fazit: Deutlicher als es das Ergebnis widerspiegelt nahm der NEV Revanche für das 1:3 aus dem Hinspiel, obwohl Francesco Lahmer wegen Mandelentzündung und Torjäger Jason Popek wegen Verletzung fehlten.