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Eishockey: Neusser EV muss einen Monat länger auf Saisonstart warten

NEV muss einen Monat länger auf Saisonstart warten

Keine Spiele im November in der Regionalliga West.

Am vergangenen Wochenende, im mit 4:0 gewonnenen letzten Testspiel gegen die Eisadler Dortmund, hatten die 18-jährigen Philipp Haase und Max Leonhardt jeweils ihr Debüt in der ersten Mannschaft des Eishockey-Regionalligisten Neusser EV gefeiert. Auf weitere Einsätze werden die beiden Talente indes mindestens bis Anfang Dezember warten müssen, denn der von Angela Merkel und den Ministerpräsidenten am Mittwoch beschlossene Shutdown nimmt die Amateursportler für einen ganzen Monat vom Eis. Konkret heißt das: Alle im Zeitraum vom 2. bis 30. November angesetzten Partien fallen aus – und werden auch nicht mehr nachgeholt, entfallen also ersatzlos. Der NEV hätte am Wochenende allerdings eh nicht gespielt, denn der als Gegner vorgesehene ESV Bergisch Gladbach hatte sein Team als Reaktion auf die angespannte Corona-Lage bereits vom Spielbetrieb abgemeldet. Die Schützlinge von Trainer Sebastian Geisler wären erst am 6. November im heimischen Südpark gegen die Dinslakener Kobras in die Saison gestartet. Wie es nun weitergeht, wollen die elf Teams der Regionalliga West nun in einer auf Dienstag verschobenen Videokonferenz klären. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten belastet die erzwungene Auszeit die Neusser nicht so stark: Alle Spieler sind lupenreine Amateure, selbst der Kanadier Jason Popek hat eine feste Arbeitsstelle und sein erst seit wenigen Wochen in Deutschland lebender Landsmann Jesse Healy ist privat untergebracht. Dazu fallen im spielfreien November keine Schiedsrichter- und Reisekosten an, so dass der Verein guter Dinge ist, auch diese Krise zu meistern.