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Eishockey: Neusser EV müht sich zum 6:5-Heimsieg über den TuS Wiehl

Eishockey : NEV müht sich zum Heimsieg über Wiehl

Beim 6:5-Erfolg zum Auftakt der Qualifizierungsrunde verspielt der Eishockey-Regionalligist eine 5:2-Führung.

Das hätte auch schiefgehen können. Zwei Drittel lang wurde der Neusser EV zum Auftakt der Qualifizierungsrunde zur Eishockey-Regionalliga im Heimspiel gegen den Fünftligisten TuS Wiehl seiner Favoritenrolle gerecht. Doch im Schlussdrittel verspielte der NEV seine 5:2-Führung innerhalb weniger Minuten, ehe er schließlich durch Jason Popeks Siegtor zum 6:5 (3:1, 2:1, 1:3) in der 58. Minute doch noch jubeln konnte.

David Bineschpayouh erzielte schon in der zweiten Minute das Neusser 1:0. Dem Wiehler Ausgleich (16.) durch Lennart Pniewski ließ nur eine Minute später Alexander Richter die erneute NEV-Führung folgen. Nikolai Varianov, angespielt von Popek und Richter, sowie nach dem Wechsel Popek – Assistenz Varianov und Paul Gebel – erhöhten auf 4:1. Den zweiten Wiehler Treffer durch Nils Pleiß beantwortete Felix Wolter mit dem fünften Neusser Tor.

Dann aber geriet der Gastgeber völlig unerwartet aufgrund zahlreicher Strafzeiten der kleinlich pfeifenden Schiedsrichter in arge Turbulenzen. Innerhalb von sechs Minuten holten die Oberbergischen mit gekonntem Überzahlspiel drei Tore auf: Philip Felföldy verkürzte bei doppelter Überzahl auf 3:5, Philipp Büermann in Überzahl auf 4:5, und nur 39 Sekunden später schaffte Simon Cremer den 5:5-Ausgleich. Der NEV fing sich dann aber, gewann wieder die Oberhand, brauchte allerdings elf Minuten bis zu Popeks siegbringendem Treffer, den der Kanadier mit einem wuchtigen Schlagschuss bei doppelter Überzahl markierte. Die Ib-Mannschaft des Neusser EV verlor ihr letztes Match in der Landesliga-Hauptrunde mit 6:7 gegen den ESV Bergisch Gladbach, belegte damit den achten und vorletzten Tabellenplatz und muss nun in die Abstiegsrunde gegen die Grefrather EG, EC Bergisch Land, Moskitos Essen Ib und  GSC Moers. Herausragender Spieler beim NEV war Dominick Thum mit vier Treffern. Insgesamt ist es eine magere Bilanz für die Neusser Zweitvertretung, die mit wesentlich höheren Ansprüchen in die Hauptrunde gestartet war.