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Eishockey: Neusser EV geht in Neuwied am Schluss mit 1:11 unter

Eishockey : Häuflein der Aufrechten geht in Neuwied am Schluss unter

Eishockey-Regionalligist Neusser EV verliert in Neuwied mit 1:11. Das einzige Tor der personell dezimierten Gäste erzielt Joey-Max Menzel.

(sit) Das Neuwieder Icehouse ist mehr als eine Eissporthalle. Die Stimmung und die Unterstützung der Fans für die heimische Bärentruppe beeindruckt jeden Gast. So auch die Spieler des Eishockey-Regionalligisten Neusser EV, der am Freitag an der Andernacher Straße mit 1:11 (0:4, 1:2, 0:5) unter die Räder kam.

Schon im ersten Drittel geriet die junge Truppe von Trainer Sebastian Geisler nach Treffern von Daniel Vlach (2), Janeck Sperling und Björn Asbach mit 0:4 ins Hintertreffen. Doch im zweiten Abschnitt schüttelte der NEV die Nervosität ab, erspielte sich sogar ein Chancenplus, doch mehr als das Tor von Joey-Max Menzel zum 1:4-Anschluss sprang dabei nicht heraus.

Dass Neuwied in der Folge durch Björn Asbach (2), Sperling, Sven Asbach, Christian Neumann, Vlach und Dustin-Joel Schneider nach Herzenslust traf, überraschte Geisler nicht wirklich, standen ihm doch nur zehn Feldspieler zur Verfügung: „Das sind die Folgen, wenn du coronabedingt mit dem Spielbetrieb aussetzen musst. Sicherlich haben wir zu kompliziert gespielt und zu viele Stockfehler produziert. Man sieht aber leider auch, dass durch die lange Zwangspause der Spielfluss fehlt.“ Ende des zweiten Drittels schrumpfte der Kader auf neun Spieler, denn Marc Sprengnöder schied verletzt aus. Glück im Unglück: Der Verdacht eines Bruchs bestätigte sich nicht. Im mit 0:5 verlorenen letzten Drittel war der Akku der wackeren Neusser dann endgültig leer. Geisler hatte indes auch positive Ansätze ausgemacht: „Man konnte eine deutliche Leistungssteigerung erkennen, Einstellung und Bereitschaft passten. Leider lässt die Chancenauswertung weiter zu wünschen übrig.“