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Eishockey: Fücker und Endres halten beim Neusser EV den Kasten sauber

Eishockey : Fücker und Endres halten beim NEV den Kasten sauber

Auch Sebastian Geisler bleibt dem Regionalligisten als Trainer erhalten. Ihm zur Seite steht als Assistent und Ratgeber der Vorsitzende Udo Tursas.

(sit) Ein Mann, ein Wort: Bereits zur Jahreswende hatte Udo Tursas angekündigt. „Wir werden im Februar mit den Gesprächen für die kommende Saison beginnen.“ Und weil kurz darauf der von der Politik verhängte Corona-Lockdown der Eishockey-Saison im Amateurbereich endgültig den Garaus machte, konnten sich der Vorsitzende des Regionalligisten Neusser EV und seine Mitstreiter fast ganz auf diesen wichtigen Job konzentrieren.

Da das für die abgesagte Saison 2020/2021 zusammengestellte Team in der Vorbereitung zu überzeugen gewusst hatte, galt für den 59-Jährigen dabei die vor allem im US-Sport genutzte Phrase: „If it ain‘t broke, don‘t fix it“, ist’s nicht kaputt, repariere es nicht. Zunächst wurde er sich mit Trainer Sebastian Geisler, dem der Vorsitzende weiterhin als Assistent und Ratgeber zur Seite steht,  problemlos einig. Danach widmete sich die Sportliche Leitung der Position des Torhüters, der auch im Eishockey eine ganz zentrale Rolle besetzt. Noch während der Testspielphase im Oktober war in Markus Endres ein Talent aus der Elite-Nachwuchsliga DNL zur Mannschaft gestoßen. Ein echter Coup, und nur möglich wegen der Kooperation mit der Düsseldorfer EG. „Eine Win-win-Situation für alle Parteien“, sagt Tursas. Der mit einer Förderlizenz für den NEV ausgestattet 19-Jährige sammelte Spielpraxis im Seniorenbereich. Tursas: „Der gebürtige Füssener integrierte sich mühelos in das Team und überzeugte mit starken Vorstellungen.“ Für den inzwischen 20-Jährigen damit der perfekte Deal in seinem letzten Nachwuchsjahr: „Ich habe mich in Neuss auf Anhieb wohlgefühlt.“

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Ist er mit der Schule durch, möchte der Youngster ab dem Spätsommer seinen Lieblingssport mit der beruflichen Laufbahn verbinden. Darum schlug er auch ein Angebot aus der Oberliga aus. Das freut den Vorsitzenden natürlich außerordentlich, denn „mit ihm und Patrick Fücker haben wir nun ein starkes Duo zwischen den Pfosten.“ In diesem Zusammenhang möchte er indes unbedingt festgehalten wissen, „dass wir auch mit den Torhüter-Talenten aus dem eigenen Nachwuchs weiterhin planen.“

Während Endres noch auf seine Premiere im Ligabetrieb der Senioren warten muss, bringt sein Kollege Patrick Fücker bereits reichlich Erfahrung mit. Bemerkenswert: Der Krefelder war zum Ende seiner Eishockey-Ausbildung ebenfalls für den EV Füssen aktiv, ehe es ihn in die Oberliga zog. Nach Stationen in Chemnitz und Rostock kehrte er in den Westen der Republik zurück, 2018 wechselte er aus Dortmund zum NEV. Auf den 28-Jährigen sei stets Verlass, sagt der Coach, egal ob er als Stellvertreter oder auf dem Eis gebraucht werde. Tursas resümiert: „Auch bei Fücker lässt sich zusammenfassend feststellen: Da haben sich zwei gesucht und gefunden.“