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"Freie Wählergemeinschaft (FWG)" in Jüchen gegründet: Einzug in Gemeinderat ist das Ziel

"Freie Wählergemeinschaft (FWG)" in Jüchen gegründet : Einzug in Gemeinderat ist das Ziel

Die in Jüchen recht üppige Parteienlandschaft hat Zuwachs bekommen. Jetzt gründete sich um die ehemaligen UÖWG-Aktiven Gerolf Hommel, Karl-Heinz Droska, Jans-Josef Mieves und Oswald Steffens eine "Freie Wählergemeinschaft (FWG)". Gerolf Hommel (r.) ist neuer Vorsitzender der Freien Wählergemeinschaft Jüchen. Außerdem im Vorstand (v.l.): Karl-Heinz Droska, Heinz-Josef Mieves und Oswald Steffens. NGZ-Foto: M. Reuter

Die in Jüchen recht üppige Parteienlandschaft hat Zuwachs bekommen. Jetzt gründete sich um die ehemaligen UÖWG-Aktiven Gerolf Hommel, Karl-Heinz Droska, Jans-Josef Mieves und Oswald Steffens eine "Freie Wählergemeinschaft (FWG)". Gerolf Hommel (r.) ist neuer Vorsitzender der Freien Wählergemeinschaft Jüchen. Außerdem im Vorstand (v.l.): Karl-Heinz Droska, Heinz-Josef Mieves und Oswald Steffens. NGZ-Foto: M. Reuter

Bei der konstituierenden Sitzung erklärten sich 15 der 19 Anwesenden zum Beitritt bereit, so dass alle formalen Voraussetzungen für eine Vereinsgründung erfüllt worden. Zum Vorsitzenden der FWG wurde einstimmig Gerolf Hommel gewählt, sein Vertreter ist Karl-Heinz Droska. Um die Finanzen wird sich Oswald Steffens kümmern, Geschäftsführer wurde Hans-Josef Mieves. Komplettiert wird die Führung durch die Beisitzer Berthold Kurzawiak, Regina Hoff, Stefan Thomaßen, Michael Giese, Dirk Genenger und Martin Droska.

Erklärtes Ziel der GWG ist der Einzug in den Rat nach der Kommunalwahl im September 2004, bei der, so Gerolf Hommel, "die absolute Mehrheit einer Partei verhindert werden soll". Kooperieren will die FWG mit den Wählergemeinschaften im Rhein-Kreis Neuss und strebt daher auch die Aufnahme in die Kreis-UWG an. Auf der Basis von "Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Wahrheit und Klarheit" will sich die Gemeinschaft insbesondere der Bürgerinitiativen annehmen, die sich - so Hommel - "vernachlässigt fühlen. Angesprochen wurde dabei das Thema Mobilfunk-Sendeanlagen, aber auch die Verkehrssituation in Hackhausen und in Schaan.

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Den Kontakt suchen will die FWG aber auch zu Schulen und deren Pflegschaften, wobei Hommel hier das Stichwort "Herberather Weg" nannte. So befürwortet die FWG unter anderem ein Mitspracherecht der Schulleitungen bei Ratsentscheidungen. Die vergangenen vier Jahre einer absoluten CDU-Mehrheit hätten "viele Bürger verärgert", so der FWG-Vorsitzende. Statt "Wir gestalten Jüchen", so dass aktuelle Motto der Union, müsse seinerseits der Slogan "Bürger gestalten Jüchen" verwendet werden. Stimmenpotenziale sehen Hommel und Oswald Steffens bei der UÖWG, aber auch bei der SPD.

Neben der Satzung wurde einstimmig ein vorläufiges Programm verabschiedet, dessen Details der Vorstand jetzt weiter ausarbeiten will. Dies gilt besonders für den Bereich der Seniorenpolitik, dessen Ausführungen als "allzu dünn" kritisiert wurden.

Einige Programmpunkte: Umweltfreundliche Firmen sollen vorrangig angesiedelt werden, Immissionsmessungen sollen ohne Vorwarnung erfolgen, die Verwendung der finanziellen Mittel für das Kreisjugendamt solle transparent gestaltet werden, Schulen sollten budgetiert werden, für den Sport sollten keine weiteren Mittel gekürzt werden. Die Gemeindeverwaltung sollte als "Service-Betrieb" für die Bürger arbeiten, die Polizeiwache sollte ständig bewacht werden. S.M.

(NGZ)