Hockey : Ein Fest für Hockey-Nostalgiker

Eins dürfte sicher sein am Sonntagmittag: Mit dem Schlusspfiff durch Schiedsrichter Michael von Ameln wird das Abschiedsspiel für Thomas Draguhn noch lange nicht beendet sein. "Kann sein, dass wir danach im Klubhaus noch 'was trinken", sagt Sebastian Draguhn – und man spürt dabei das spitzbübische Grinsen selbst durchs Telefon.

Eins dürfte sicher sein am Sonntagmittag: Mit dem Schlusspfiff durch Schiedsrichter Michael von Ameln wird das Abschiedsspiel für Thomas Draguhn noch lange nicht beendet sein. "Kann sein, dass wir danach im Klubhaus noch 'was trinken", sagt Sebastian Draguhn — und man spürt dabei das spitzbübische Grinsen selbst durchs Telefon.

Der Weltmeister von 2006 war maßgeblich daran beteiligt, das Abschiedsspiel für seinen sieben Jahre älteren Bruder auf die Beine zu stellen, das am Sonntag um 12 Uhr an der Jahnstraße angepfiffen wird. Nicht nur deshalb sagt er: "Es wäre schön, wenn ein paar Zuschauer kämen, das hätte der Thomas verdient."

Das Kommen lohnt sich, denn für das "Team Schuljungen", das auf den aktuellen Zweitliga-Kader des HTC Schwarz-Weiß Neuss trifft, haben sich rund zwanzig ehemalige Weggefährten von Thomas Draguhn angesagt. Solche, die noch voll im "Hockeysaft" stehen wie Tim Blasberg (CHTC Krefeld) oder Yannick Otto (Uhlenhorst Mülheim).

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Solche, die weiterhin beim HTC engagiert sind, wenn auch in anderer Funktion, wie Stephan Busse (Manager des Herrenteams) oder Oliver "Kralle" Peters (Co-Trainer). Und solche, die ihren Schläger bereits vor Thomas Draguhn in die Ecke gestellt haben: Marc Brüse, Volker Schiefer, Mirco Schillbock, Tobias Kardorf, Holger Muth, Achim Metzdorf und Sebi Pelzer. Auch Ex-Trainer Carsten Fischbach hat zugesagt.

Thomas Draguhn wird seine Gunst gleichmäßig auf beide mannschaften verteilen: "Eine Halbzeit spielt er bei uns", kündigt sein Bruder an, "eine Halbzeit bei den Schuljungen — wenn er das durchhält." Angst, der souveräne Tabellenführer der Zweiten Bundesliga Nord könnte sich gegen so viel geballte Hockey-Erfahrung die erste Saisonniederlage einfangen, hat Sebastian Draguhn nicht wirklich: "Erstens soll das Ganze ja mehr ein Spaß sein. Und zweitens mussten mir die Spieler für das Auswahlteam ihre Trikotgrößen angeben. Da sind einige doch wohl ein bisschen in die Breite gegangen." Entschieden wird der Vergleich sowieso erst hinterher im Klubhaus.

Info Das "Fest für Hockey-Nostalgiker" beginnt am Sonntag um 12 Uhr auf dem Kunstrasenplatz des HTC SW Neuss an der Jahnstraße, der Eintritt ist frei.

(NGZ/rl)
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