„Ehemalige“ drücken Handballern des TSV Bayer Dormagen die Daumen

Handball : „Ehemalige“ drücken TSV Bayer Dormagen die Daumen

Zum Meisterschaftsauftakt am Samstag gegen den EHV Aue war gleich ein Trio angereist.

(-vk) Irgendetwas muss wohl dran sein am Teamgeist innerhalb der Zweitliga-Mannschaft des TSV Bayer Dormagen, dass immer wieder viele „Ehemalige“ auf der Tribüne des TSV-Bayer-Sportcenters sich Spiele ihrer früheren Mannschaftskollegen anschauen. Zum Meisterschaftsauftakt gegen den EHV Aue war es gleich ein Trio, von dem einer sogar eigens aus Stuttgart angereist war: Tim Wieling, im Vorjahr auf Rechtsaußen Torschützenkönig der Dormagener, nutzte die günstige Gelegenheit, dass sein neuer Klub TVB Stuttgart erst am Donnerstag mit dem Gastspiel beim HC Erlangen in die Erstliga-Saison einsteigt, zum Besuch in seiner alten Heimat. „Weil wir spielfrei hatten, wollte ich mir das erste Spiel doch nicht entgehen lassen,“ sagte Wieling, den der Auftritt des „neuen“ TSV Bayer stark beeindruckte: „Das war schon gut, was die Jungs in der zweiten Halbzeit gezeigt haben.“ Vom schwächeren ersten Durchgang sah er ohnehin nur die Hälfte, da er auf der Anreise in einen Stau geraten war. Nicht ganz so weit hatten es Lars Jagieniak, der direkt vom Gastspiel des Leichlinger TV beim HC Rhein Vikings (30:31) aus der Neusser Hammfeldhalle kam, und Lukas Stutzke. Der Junioren-Nationalspieler hatte mit dem Bergischen HC bereits am Donnerstag einen geglückten Einstand in die Bundesliga-Saison gefeiert, als sich der BHC mit 26:21 beim Aufsteiger HSG Nordhorn-Lingen durchgesetzt hatte.

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