Lokalsport: Eagles setzen gegen Miners auf Heimvorteil

Lokalsport : Eagles setzen gegen Miners auf Heimvorteil

Neuling aus Oberhausen fordert den Deutschen Skaterhockey-Vizemeister in Play-off-Halbfinalserie.

Ein bisschen holprig zwar, am Ende aber souverän haben sich die Crash Eagles Kaarst als Hauptrunden-Sieger der Skaterhockey-Bundesliga im Play-off-Viertelfinale in drei Partien gegen die Highlander Lüdenscheid durchgesetzt. Im ersten Spiel der Halbfinalserie trifft der Vizemeister nun am Sonntag in heimischer Stadtparkhalle (18.30 Uhr) auf die Miners Oberhausen, die in der Runde der besten Acht den Crefelder SC ausgeschaltet hatten (2:1-Siege).

Die Miners, vor drei Jahren durch den Zusammenschluss der Fireballs Sterkrade mit den Piranhas Oberhausen entstanden, hatten als Neuling schon zum Saisonauftakt getönt: "Wir wollen die Bundesliga aufmischen! Wir wollen in die Play-offs!" Dafür hat Trainer Jan Bedrna das entsprechende Personal: Stefan Dreyer, Dominik Luft und Benedikt Hüsken wechselten vom Deutschen Meister und Europapokalsieger SHC Rockets Essen nach Osterfeld. Gestandene Erstliga-Akteure sind auch die schon davor zum Kader gehörenden Stephan Kreuzmann, Denis Nimako, Kevin Wilson, Robert Eefting, Etienne Renkewitz, Fabian Lenz sowie Kapitän und Nationalspieler Sebastian Schneider.

Gleich im ersten Match setzten die Miners mit dem 12:9-Heimsieg über Kaarst die erste Duftmarke. Das Rückspiel ging indes mit 17:8 an die Adler, was deren Captain Dominik Boschewski recht zuversichtlich stimmt: Zwar habe Oberhausen in der Fremde genauso viele Punkte eingebracht wie in der heimischen Pflugbeil-Arena, doch "zu Hause sind wir eine Macht." Verzichten müssen die Eagles allerdings auf Goalgetter Moritz Otten, der mit einer Knieverletzung 14 Tage ausfällt.

(NGZ)
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