Lokalsport: Eagles gegen Rams: Lokalduell mit Tradition

Lokalsport : Eagles gegen Rams: Lokalduell mit Tradition

Schon 1992 standen sich die beiden "Dinos" der Skaterhockey-Bundesliga im DM-Finale gegenüber.

Gut, dass die Jugend im Kader des Skaterhockey-Bundesligisten Crash Eagles Kaarst den Ton angibt, denn Vatertag fällt für die Akteure des Deutschen Meisters mal wieder aus. Morgen Abend (17 Uhr) geht es in heimischer Stadtparkhalle an der Pestalozzistraße nämlich gegen die Düsseldorf Rams.

Ein Lokalduell mit großer Tradition: Schon 1992 standen sich die beiden "Dinos" im DM-Finale gegenüber, damals behielten die Rams, die sich zwischen 1988 und 1996 achtmal den Titel holten, wie auch vier Jahre später die Oberhand. Erst 1997 feierten die Adler mit dem Triumph über die Widder ihre erste von bislang drei Meisterschaften. Ähnlich wie die 1985 gegründeten Crash Eagles durchlitten die Rams (1987) harte Zeiten, sind gerade erst aus der 2. Liga ins Oberhaus zurückgekehrt. In der neuen (alten) Umgebung fühlen sich die Schützlinge von Trainer Kjell Wilbert aber pudelwohl, als Tabellenachte belegen sie aktuell den letzten Play-off-Platz. "Die Rams haben durchaus einen respektablen Saisonstart hingelegt", findet Eagles-Coach Georg Otten und fasst die Stärken des Aufsteigers in einem Satz zusammen: "Düsseldorf verfügt über eine kompakte Defensive, einen guten Torwart und in Max Meyer über einen treffsicheren Schützen." Er könnte sich darum sogar vorstellen, dass für die Gäste, die in Nils Surges und Jonas Heupel zwei Spieler aus der Meistermannschaft der Adler beschäftigen, mehr möglich wäre als der angestrebte Klassenverbleib.

Indes strotzt Kaarst nach fünf Siegen in Folge vor Selbstvertrauen, hat sich als Dritter im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Zudem kehren Moritz Otten und Christian von Berg, deren Jobs zuletzt die Junioren Jan Wrede und Tim-Niklas Wolff mehr als ordentlich übernommen hatten, in den aktiven Kader zurück. Die wiedergewonnene Tiefe versetzt Otten in die Lage, die Last wieder auf mehrere Schultern zu verteilen. "Es ist wichtig, dass wir gegen die Düsseldorf Rams drei starke Reihen aufbieten können, schließlich müssen wir schon am Sonntag wieder ran." Dann geht es gegen die Samurai Iserlohn (15 Uhr, Heidehalle an der Friedrich-Kaiser-Straße).

(NGZ)
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