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Basketball: Dragons machen der TG keine Angst

Basketball : Dragons machen der TG keine Angst

Neusser Zweitliga-Basketballerinnen gehen mutig ins Duell mit Quakenbrück

Zuletzt hatte der Spielplan der Zweiten Basketball-Bundesliga Nord den Mädels der TG Neuss in Chemnitz (71:78) und Grünberg (66:97) zwei unverdauliche Happen vorgesetzt – nicht gerade mit Magerkost geht es heute Abend weiter. Zu Gast in der Humboldt-Sporthalle an der Bergheimer Straße (19 Uhr) ist nämlich der TSV Quakenbrück.

Die Dragons sind ein sicherer Play-off-Kandidat, trotz der deutlichen 63:80-Niederlage am vergangenen Wochenende im Spitzenspiel gegen Chemnitz. Trainer Ralf Rehberger kann in den Kanadierinnen Hannah Sunley-Paisley (11,8 Punkte im Schnitt) und Brittany Moore (20,6) sowie der bereits 41-jährigen Katrin Sokoll-Potratz (7,4 Punkte/9,9 Rebounds) und der erfahrenen Kirsten Kubat (28 Jahre) starkes Personal aufs Parkett schicken. Angst macht das den Neusserinnen allerdings nicht. Die Schlappe in Grünberg vermochte dem hart erarbeiteten Selbstvertrauen nichts anzuhaben. "Die Stimmung war keineswegs gedrückt", versichert Trainerin Janina Pils: "Die Mädchen wissen genau, was schlecht war. Sie sind in der Lage, dieses Spiel differenziert zu betrachten und es dann abzuhaken."

Quakenbrück ist, bei aller unbestreitbaren Klasse, kein übermächtiger Gegner. Pils: "Ich sehe uns mit denen auf Augenhöhe, die kannst du mit einer guten Leistung schlagen." Gut fand sie, dass ihre Schützlinge das Negativerlebnis in Grünberg mit einer "sehr, sehr guten Trainingswoche" zu kontern wussten, "und ich hoffe, die gleiche Reaktion zeigt die Mannschaft auch im Spiel".

Die personelle Zusammensetzung der Gäste sollte der TG entgegenkommen. Topscorerin Brittany Moore spielt im Aufbau, also genau auf der Position, wo auch Neuss in Hannah Wischnitzki und Connie James mehr als ordentlich besetzt ist, zudem ist sie mit 1,72 Meter wahrlich keine Riesin. Pils: "Die haben gute Spielerinnen, werden uns im Gegensatz zu den Grünbergerinnen, die uns physisch extrem überlegen waren, aber nicht körperlich schlagen. Das ist gut für uns."

Waffen haben die Gastgeberinnen jedenfalls genug. Während bei den Dragons nach dem Spitzenquartett punktemäßig nicht mehr allzu viel kommt, hat Neuss nach Connie James (21,9) in Julia Kleen (9,1), Hannah Wischnitzki (7,6), Caterina Skrobek, Svenja Krings (beide 7,5) und Dunja Kowalski (6,0) noch weitere Spielerinnen, die an einem guten Tag den Unterschied ausmachen können. Auf die treffsichere Svenja Krings (auf Studienfahrt) muss die Turngemeinde heute Abend allerdings verzichten, weiter auf Eis liegt mit eingegipstem Daumen Inga Krings. Kapitänin Caterina Skrobek ist am Finger verletzt.

(NGZ/url)