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Dormagener Leichtathletik-Talente fünfmal im DM-Finale vertreten

Leichtathletik in Dormagen : Bei DM fünfmal im Finale vertreten

Mit dem Abschneiden ihrer Schützlinge bei den nationalen Titelkämpfen in Rostock waren die Leichtathletik-Trainer des TSV Bayer Dormagen sehr zufrieden.

Für die Nachwuchsleichtathleten des TSV Bayer Dormagen waren die Deutschen Meisterschaften in Rostock der Saisonhöhepunkt. Dass es am Ende nicht zu einer Medaille reichte, sorgte bei den Verantwortlichen nicht für Verdruss, Bestleistungen und Finalteilnahmen waren für sie als Bestätigung der guten Vorbereitung ausreichend.

„Mit der TSV-Leistung können wir als Verein sehr zufrieden sein. In der Breite waren wir lange nicht mehr so stark aufgestellt. Endkampfplatzierungen auf fünf Athletinnen und Athleten verteilt zeigen eine tolle Basis. Zudem waren davon drei mit Bestleistungen zum Saisonhöhepunkt bestens vorbereitet“, bilanzierte Stützpunktleiter Dirk Zorn. Kemi Körsgen und Maurice Schwitalla (beide U18) hatten sich über die 400 m Hürden als jeweils Dritte im Vorlauf für die Finals qualifiziert. Dort sprintete Schwitalla in 56,58 Sekunden auf den starken fünften Rang, Körsgen schaffte es in 64,88 Sekunden auf Platz sechs. Beide TSV-Athleten verbuchten damit das beste Resultat ihrer jungen Karrieren. Auf den Punkt lieferte auch Maxine Brune ab: Die U18-Starterin verbesserte bereits im Vorlauf ihre Bestzeit über 400 Meter um knapp eine Sekunde auf 57,62 Sekunden. Im Finale setzte die junge Sprinterin dann noch einen drauf und belohnte sich in starken 56,98 Sekunden mit dem sechsten Platz. „Ganz große Klasse. Und das bei nicht optimalen Bedingungen. Da kann man nur gratulieren“, sagte Trainer Wilhelm Jungbluth.

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Für Weitspringer Samuel Claudy war die DM auch ein Comeback, denn erstmals seit langer Zeit ging der U20-Athlet wieder aus dem langen Anlauf an den Start. Dies verhalf ihm in der Endabrechnung mit 6,89 Meter zum siebten Platz. Ebenfalls Siebter wurde Xaver Hastenrath im U20-Kugelstoßen, wo er mit der persönlichen Bestleistung von 17,89 Metern überzeugte. Für Eva Christmann und Tim Henseler (beide U20) lief es nicht so gut. Christmann verpasste das Finale über die 100 Meter Hürden letztlich recht deutlich (15,38 Sekunden). Bei Henseler war es deutlich knapper: Als Neuntem fehlten ihm über die 110 Meter Hürden nur 14 Hundertstel für den Einzug in den Endlauf.