Dormagener Kanuten treten in Budweis geschwächt an.

Kanu : Anna Faber holt in Budweis Bronze

In der tschechischen Bierstadt traten die Kanuten des WSC Bayer Dormagen stark geschwächt an.

Es hätte ein toller Ausflug in die tschechische Bierstadt Budweis werden können – auch wenn die Slalomkanuten des WSC Bayer Dormagen dort sicherlich keine ausgiebige Altstadttour geplant hatten. Für die WSC-Fahrer standen auf der Moldau die beiden finalen Wettkämpfe des Deutschland-Cups auf dem Plan. Weil das Dormagener Lager von einem grassierenden Magen-Darm-Virus stark geschwächt war, wird die Tour nach Osteuropa wohl nicht in positiver Erinnerung bleiben.

Betroffen war auch Liv Konrad, die im Kajak sichtlich nicht in Topform war: Mit Rang 17 bei den unter Achtzehnjährigen konnte sie am ersten Wettkampftag nicht zufrieden sein. Tags darauf blitzte ihre Klasse dann schon wieder auf. Als Neunte zog sie ins Finale ein, steigerte sich erneut und belegte einen unter diesen Umständen hervorragenden fünften Platz. In der Endabrechung war sie als Elfte damit Zweitbeste ihres Jahrgangs. Franziska Peter belegte mit Rang 30 und 37 den 36. Platz der Gesamtwertung.

Auch Anna Faber zeigte sich weit entfernt von ihrer Normalform. Die U23-Nationalfahrerin, die sich jüngst Platz vier bei der WM sicherte, kam nicht über zwei achte Plätze hinaus. Die reichten aber, um nach den zuvor guten Leistungen bei den Rennen in Lofer (Österreich) noch die Bronzemedaille zu gewinnen. Vor ihr landeten Ricarda Funk und Jasmin Schornberg. Die WSC-Kanutin Maren Lutz wurde mit den Plätzen 19 und 26 schließlich auf Rang 20 des Gesamtklassements geführt. Im Kanadier schob sie sich mit den Plätzen fünf und acht auf Gesamtplatz sechs. Marie Gottowick fuhr als 25. ein, Laura Baikowski kämpfte sich auf Platz acht. Bei den Herren holte Jeffrey Piontek insgesamt Platz 14, Maximilian Clauß landete in der Summe auf Rang 25.