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Dormagener A-Jugend vor DM-Halbfinale vorsichtig

DM-Halbfinale : Bayers A-Jugend traut dem Braten noch nicht

Nach dem 23:20-Hinspielsieg haben Dormagens Nachwuchs-Handballer ideale Voraussetzungen, um daheim gegen die Rhein-Neckar Löwen ins DM-Finale einzuziehen. Doch der Trainer warnt seine Jungs.

Die A-Jugend-Handballer des TSV Bayer Dormagen stehen mit einem halben Bein im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Schließlich gewannen sie am vergangenen Wochenende mit drei Toren Vorsprung das Hinspiel der Vorschlussrunde beim Erstliga-Nachwuchs der Rhein Neckar Löwen. Das entscheidende Rückspiel wird am Sonntag um 17 Uhr im TSV Bayer Sportcenter angepfiffen und ist live auf Sportdeutschland.tv zu sehen.

„Natürlich sind wir uns darüber bewusst, dass der 23:20-Erfolg trügerisch ist“, sagt TSV-Trainer David Röhrig, der seine Corona-Quarantäne beenden und wieder das Training leiten konnte. „Drei Tore sind beim Handball bekanntlich völlig unbedeutend.“ Insofern „werden wir am Sonntag nicht diesen Sieg verteidigen, sondern das Rückspiel wie ein separates Spiel angehen, das wir gewinnen wollen.“ Die Absicht ist, diese Einstellung ab der ersten Sekunde zu zeigen. Weitere Tore von Christian Wilhelm, Max Hinrichs und Sören Steinhaus, die mit je vier Treffern im Hinspiel die besten Bayer-Schützen waren, würden ganz sicher auch helfen.

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Röhrig erwartet, dass die Gäste stärker aufs Tempo drücken werden, um mehr Tore zu erzielen. Auch im Halbfinale könnten schließlich im direkten Vergleich die Auswärtstore den Ausschlag für den Einzug ins Finale geben. „Auch darauf sind wir vorbereitet. Wir müssen sehen, dass wir einen besseren Ballfluss im Angriff haben, beweglicher sind und trotzdem wieder so stabil verteidigen wie im Hinspiel. Wenn uns das gelingt, haben wir sicher gute Chancen, auch das Rückspiel zu gewinnen.“ Der Coach will nicht ausschließen, dass die Partie erst in den letzten fünf Minuten entschieden wird: „Auch darauf müssen wir uns einstellen.“

Löwen-Coach Daniel Haase ist überzeugt, dass für sein Team auch in Dormagen noch alles drin ist. „Wir machen die Köpfe hoch, regenerieren uns und wollen das Rückspiel mit mindestens plus drei gewinnen und dann aufgrund der voraussichtlich mehr geworfenen Auswärtstore ins Finale einziehen“, meinte er nach dem verlorenen Hinspiel in eigener Halle.