Säbelfechten Dormagen dominiert DM

Dormagen · Bei den nationalen Titelkämpfen in Künzelsau gingen gleich drei Titel an Bayer Dormagen. Und das, obwohl der TSV nicht in Bestbesetzung antreten konnte.

 Die beiden TSV-Teams in Künzelsau: (h.v.l.) Leon Kuzmin, Leon Schlaffer, Eric Seefeld und Philipp Methner; (v.v.l.) Marisa Kurzawa, Larissa Eifler, Mia Weiland und Cisanne Herbon.

Die beiden TSV-Teams in Künzelsau: (h.v.l.) Leon Kuzmin, Leon Schlaffer, Eric Seefeld und Philipp Methner; (v.v.l.) Marisa Kurzawa, Larissa Eifler, Mia Weiland und Cisanne Herbon.

Foto: TSV Bayer Dormagen

Auch wenn der TSV Bayer Dormagen bei den Männern auf seine Top-Säbelfechter verzichten musste, konnte sich das Abschneiden bei den Deutschen Meisterschaften in Künzelsau sehen lassen. Leon Schlaffer und Larissa Eifler holten sich die Titel im Einzel. Im Mannschaftswettbewerb der Herren ging die Deutsche Meisterschaft ebenfalls nach Dormagen, bei den Damen setzten sich die Gastgeberinnen vom FC Würth Künzelsau gegen das Team des TSV Bayer Dormagen durch.

Leon Schlaffer behauptete sich im Finale mit 15:8 gegen seinen Vereinskollegen Philipp Methner. Den dritten Platz teilten sich Leon Kuzmin (TSV Bayer Dormagen) und Julian Maklakov (Bielefelder TG), der in Dormagen trainiert und das Sportinternat Knechtsteden besucht. Die Nationalmannschaftsfechter Raoul und Luis Bonah, Matyas Szabo und Lorenz Kempf fehlten in Künzelsau aus verschiedenen Gründen. Szabo legte in der Olympia-Vorbereitung und kurz vor der EM in Basel eine Pause ein, Raoul Bonah und Lorenz Kempf laborieren noch an schweren Verletzungen) und Luis Bonah musste wegen einer Erkältung passen. Bei den Damen wurde Larissa Eifler ihrer Favoritinnenrolle gerecht. Sie setzte sich im Finale mit 15:8 deutlich gegen Julika Funke vom FC Würth Künzelsau durch, die auch in Dormagen trainiert. Die 17-jährige Marisa Kurzawa belegte zusätzlich einen starken siebten Platz.

Im Teamwettbewerb war das TSV-Quartett Schlaffer, Methner, Kuzmin und Eric Seefeld Favorit und füllte diese Rolle souverän aus. Mit einem 45:22 im Finale gegen die Gastgeber aus Künzelsau sicherten sie dem TSV den Titel. Bei den Damen ging das Finale zwischen Dormagen und Künzelsau hingegen an den ausrichtenden Verein. Mit 45:43 setzte sich der FC Würth gegen Larissa Eifler, Marisa Kurzawa, Mia Weiland und Cisanne Herbon vom TSV Bayer durch. Die Dormagenerinnen mussten dabei auf Felice Herbon (pausiert) und Lea Krüger (verletzt) verzichten, machten es Künzelsau aber dennoch richtig schwer. „Mit drei von vier möglichen Titeln haben wir unsere Dominanz mit dem Säbel in Deutschland erneut unter Beweis gestellt. Dass zudem einige Athletinnen und Athleten, die am Stützpunkt trainieren oder sogar das Sportinternat Knechtsteden besuchen, auf den Podesten standen, zeugt davon, dass das Stützpunktkonzept voll aufgeht“, sagte TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald zufrieden.

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