Doppelstarter dominierten beim 27. Erftflitzerlauf der Holzheimer SG

Leichtathletik : Doppelstarter dominierten beim Erftflitzerlauf in Holzheim

Mit 309 gemeldeten Teilnehmern und noch einmal 45 Läuferinnen und Läufern in den Staffeln waren die Organisatoren hochzufrieden.

(NGZ) Der selbsternannte Erfinder des Sommerabendlaufs, die Holzheimer SG, muss einen Pakt mit der Wetterzentrale abgeschlossen haben. Bei tollem Laufwetter, vielleicht für die Aktiven sogar etwas zu warm, herrschte bei der 27. Auflage des Erftflitzerslaufs auf der Johann-Dahmen-Sportanlage an der Reuschenberger Straße eine tolle Stimmung. Die Befürchtungen, dass der Sommernachtslauf einen Tag später die Teilnehmerzahlen drücken würden, bestätigte sich nicht. Mit 309 gemeldeten Teilnehmern und noch einmal 45 Läuferinnen und Läufern in den Staffeln waren die Organisatoren hochzufrieden.

Die familiäre Atmosphäre ist eben das große Plus des „Erftflitzers“. Das bestätigte auch Doppelsieger Bernd Czarnietzki (DJK Novesia Neuss): „Ich laufe hier heute in beiden Läufen und freue mich morgen auf einen Familientag statt auf den Sommernachtslauf.“ Den Familientag dürfte er in bester Stimmung verbracht haben. Czarnietzki holte sich vollkommen ungefährdet sowohl über die 3700-Meter-Distanz (in 13:59 Minuten) als auch über die 7500 Meter lange Strecke (30:36) den Sieg. Auch auf den folgenden Rängen dominierten Doppelstarter. Über die kürzere Strecke konnte der vereinslose Bernd Kliebe (14:52) noch drei Sekunden auf den Drittplatzierten Thorsten Hengfoß  (funlaufen de.) herauslaufen, über die längere Strecke war der Einlauf dann umgekehrt: Hengfoß in 31:49 Minuten vor Kliebe (32:14).

Bei den Frauen lief die junge Klara-Sofie Weiffen (buffetzauber.de) auf der 3700-Meter-Distanz schon frühzeitig den entscheidenden Vorsprung heraus und gewann locker in 16:38 Minuten. Ihr folgten Nele Planker vom TV Jahn Kapellen in 17:18 Minuten und Hannelore Mathé (TSV Bayer Dormagen) in 18:15 Minuten. Auch über die längere Frauen-Strecke herrschten frühzeitig klare Verhältnisse: Julia Joost vom Ausrichter Holzheimer SG musste im familieninternen Duell zwar ihren Ehemann Andi ziehen lassen, hatte aber am Ende in 35:42 Minuten klar die Nase vorne vor Anke Wolf (TG Neuss) in 36:36 und Klara-Sofie Weiffen in 38:57 Minuten.

Den Auftakt gestalten am Nachmittag die Jüngsten. Vor allen Dingen die Kinder aus der Kita Maria Regina und der GGS Kyburg zeigten, dass die Erzieherinnen schon im Vorfeld das Laufen in ihr Programm aufgenommen hatten. Chef-Organisator Georg Goeke freut sich schon auf die 28. Auflage des Erftflitzers: „Wir haben nächstes Jahr 100-Jähriges, da legen wir noch mal zu.“

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