Floorball Über Schriesheim ins Pokalfinale

Kaarst · Im Final4-Turnier bekommen es die Floorballer der DJK Holzbüttgen am 4. März zunächst mit dem Liga-Rivalen von der Badischen Bergstraße zu tun.

Im Vorjahr ließen es die Anhänger der DJK Holzbüttgen in Berlin ordentlich krachen.

Im Vorjahr ließen es die Anhänger der DJK Holzbüttgen in Berlin ordentlich krachen.

Foto: Justus Stegemann

Klingt vielleicht ein bisschen vermessen, aber für die Floorballer der DJK Holzbüttgen ist in dieser Saison weiterhin das Double drin. In der Bundesliga belegt der Deutsche Meister vor dem Heimspiel am Samstag (Anpfiff 18 Uhr) in der Kaarster Stadtparkhalle gegen die Floor Fighters Chemnitz Platz zwei – nur durch das schlechtere Torverhältnis getrennt vom MFBC Leipzig auf Rang eins. Und im Deutschland-Pokal stehen die Jungs von Trainer Niko Ollilainen wie im Vorjahr unter den letzten Vier. Mit dem 12:5-Erfolg am vergangenen Wochenende über den starken Zweitligisten TSV Tollwut Ebersgöns sicherten sich die Kaarster die Einlasskarte für das Final4-Turnier in der Berliner Max-Schmelling-Halle. Dort treffen sie am 4. März im ersten Halbfinale (16 Uhr) auf den Ligarivalen TV Schriesheim. Das Team von der Badischen Bergstraße setzte sich im Viertelfinale nach Verlängerung mit 7:6 gegen den Zweitliga-Spitzenreiter Lilienthaler Wölfe (Gruppe Nord/West) durch.

Das zweite Halbfinale in Berlin bestreiten ab 19 Uhr Cup-Verteidiger UHC Sparkasse Weißenfels, der im Vorjahr die DJK Holzbüttgen im Finale mit 5:3 bezwungen hatte, und die Red Hocks Kaufering. Weißenfels löste mit einem 9:4-Heimsieg über die Dragons Bonn das Ticket, Kaufering rang in der Verlängerung die Floor Fighters Chemnitz mit 7:6 nieder. Das Pokal-Endspiel ist auf Sonntag, den 5. März (16 Uhr) angesetzt.

Die Floor Fighters, in der Tabelle jenseits von Gut und Böse auf Rang acht platziert, bezahlten ihren Trip nach Oberbayern mit der Verletzung ihres finnischen Top-Spielers Roope Yrjänen, der nach einem Zweikampf zu Boden ging und noch vor Ort mit starken Knieschmerzen ins Krankenhaus gebracht werden musste.