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DJK Hoisten kickt um den Aufstieg in die Kreisliga A

Relegation : Fußball: DJK Hoisten will zurück in die Kreisliga A

Es geht um den Aufstieg: Die DJK Hoisten trifft im Entscheidungsspiel um den Platz in der Fußball-Kreisliga A auf den SV Bedburdyck/Gierath.

Am Freitagabend wird im Sportpark Vorst der dritte Aufsteiger aus der Kreisliga B ausgespielt. Ab 19.30 Uhr treffen die Zweitplatzierten der beiden Gruppen aufeinander: die zweite Mannschaft des SV Bedburdyck/Gierath II und die DJK Germania Hoisten.

Da ist Spannung angesagt: Hoisten erzielte in der vergangenen Saison 124 Tore – absoluter Spitzenwert der Liga. In Kapitän Sven Rommerskirchen, der 28 Mal einnetzte und 23 Mal für einen Kollegen auflegte, hat die DJK einen der gefährlichsten Angreifer der Liga in ihren Reihen, aber auch Yannick Höyng (elf Tore, 21 Vorlagen) und Deniz Bal (15) sorgen für Torgefahr. „Wir wissen, wie stark die DJK besonders offensiv ist, darauf werden wir besonders aufpassen“, sagt SV-Coach Marco Bartsch. Das sollte für seine Elf machbar sein, denn mit nur 28 Gegentoren und zwei Niederlagen haben die Gierather defensiv eher selten vor Problemen gestanden.

Die Favoritenrolle sieht Bartsch allerdings eher bei den Hoistenern: „Die DJK ist eine erste Mannschaft, das ist ein Vorteil, aber es wird natürlich auch mehr erwartet.“ Seinen  Spielern macht der Trainer keinen Druck: „Wir haben von Saisonbeginn an gesagt, dass wir oben mitspielen und unter die ersten Vier kommen wollen – das haben wir geschafft. Wir müssen nicht aufsteigen, aber natürlich wollen wir und es wäre super, wenn wir das tatsächlich schaffen.“ Personelle Sorgen hat er keine, trotz des Spieltermins: „Unter der Woche ist es immer etwas schwieriger, die Jungs zusammenzukriegen, aber es sollten soweit alle an Bord und fit sein. Wir fahren nach Vorst und werden die Partie genießen.“

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In der Favoritenrolle sieht Hoistens Coach Artur Koziatek seine Mannschaft nicht: „Das ist nur ein einziges Spiel, die Tagesform wird entscheiden.“ Auch er kann auf den kompletten Kader zurückgreifen und die beste Elf auf den Platz bringen. „Offensiv sind wir stark, aber Gieraths Defensive wird schwer zu knacken sein“, erwartet er. „Wir müssen versuchen, da geduldig spielerische Lösungen zu finden und gleichzeitig aufpassen, dass wir nicht in Konter laufen“, so Koziatek. Der unbedingte Druck, aufsteigen zu müssen, ist auch in Hoisten nicht da: „Wir sehen es als Bonus und als Chance, dass wir überhaupt nochmal spielen dürfen“, sagt der Trainer. „Klar, wir hätten uns gefreut, wenn Kaarst II letzte Woche gewonnen hätte – jetzt müssen wir eben gewinnen.“