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DJK Gnadental sorgt in der Bezirksliga für eine dicke Überraschung

Fußball : DJK Gnadental sorgt für eine Überraschung

SG Kaarst gelingt in der Bezirksliga wichtiger Sieg beim VfL Benrath. Teutonia lässt sich auskontern.

Nach dem Sieg von Schlusslicht TuS Grevenbroich konnten auch die beiden anderen abstiegsgefährdeten Bezirksligisten aus dem Rhein-Kreis gewinnen.

DJK Gnadental – VfB Hilden II 5:2 (2:0). Für eine Überraschung sorgte die DJK Gnadental, die sich am Ende deutlich gegen die bis dahin zweitplatzierten Hildener durchsetzte. „Auch wenn wir das Hinspiel schon gewonnen hatten, waren wir verwundert“, sagte der Vorsitzende Johannes Schneider. „Mit dem Ergebnis sind wir natürlich super zufrieden und verdient war es unterm Strich auch.“ Philipp Schneider erzielte in der 23. Minute das 1:0, Alen Jakupova sorgte für den Halbzeitstand. Durch zwei schnelle Tore glich der Favorit aus, aber die Gnadentaler konterten mit Jakupovas Treffer zum 3:2. „Danach ist Hilden angerannt und wir konnten die Partie mit zwei Kontern entscheiden“, sagte Schneider. Muhammed-Bathuan Dogan (83.) und Niklas Fischel (86.) vollendeten.

VfL Benrath – SG Kaarst 2:3 (1:3). Besonders wichtig waren die Punkte für Gnadental, da auch die andere Kellerkinder punkteten: Lohausen und Kalkum sicherten sich jeweils einen Punkt, Kaarst siegte in Benrath und rückte bis auf einen Zähler an den VfL heran. Marcel Schmautz (6.) und Orhan Yerli (13.) brachten die Kaarster schon früh in die Erfolgsspur. In der 41. Minute erzielten die Hausherren zwar den Anschlusstreffer, aber noch vor dem Pausenpfiff stellte Florian Liebich den zwei-Tore-Abstand wieder her. Den verteidigte die SG im zweiten Durchgang auch lange, erst in der 82. Minute verkürzte Benrath erneut, aber die Kaarster ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen.

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SV Uedesheim – DJK Sparta Bilk 1:3 (0:1). „Eine unnötige Niederlage mit viel Pech, aber bei so dummen Gegentoren darf man sich dann am Ende nicht beschweren“, sagte SVÜ-Pressesprecher Christian Haas. „Wir waren in der ersten Halbzeit deutlich überlegen, treffen Pfosten und Latte, aber nicht das Tor. Ein Konter reicht dann und wir gehen mit einem Rückstand in die Pause.“ Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte die DJK durch einen verwandelten Strafstoß nach einer strittigen Situation. „Danach sind wir blind angerannt“, so Haas. Ebenfalls durch einen Elfmeter erzielte Lukasz Koziatek den Anschlusstreffer (83.). „Danach wurde es hektisch, dazu ein paar kuriose Entscheidungen und am Ende kriegen wir noch einen Konter zum 1:3“, sagte Haas. Zuvor wurde Trainer Ingmar Putz aus dem Innenraum verwiesen und der eingewechselte Dustin Gottlebe bestand so beharrlich auf einem weiteren Strafstoß, dass er in der 90. Minute noch die Rote Karte sah.

Teutonia Kleinenbroich – DJK/VfL Giesenkirchen 2:3 (0:2). Fast gereicht für einen Punkt hätte es für die Teutonen im Duell  mit dem Spitzenreiter der Gruppe drei. „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit aus der Hand gegeben“, sagte Trainer Norbert Müller. „Nach einer Ecke hat unsere Zuordnung nicht gestimmt und wir kassieren das 0:1, danach gehen die Köpfe nach unten und wir fangen uns noch einen Konter zum 0:2. Damit war unsere Taktik, nämlich auf Konter zu lauern, natürlich hinüber und wir müssen aufmachen.“ Das taten die Kleinenbroicher auch und kassierten nur drei Minuten nach Wiederanpfiff das dritte Gegentor – eigentlich die Entscheidung. „Aber die DJK wurde etwas schlampig und hat uns damit zurück ins Spiel gebracht“, berichtete Müller. Nach 83 Minuten erzielte Daniel Busse das 1:3, vier Minuten später traf Patrick vorn Hüls zum 2:3 und hatte im Anschluss ebenso wie Dominik Klouth sogar  noch die Chance zum Ausgleich.