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DJK Gnadental muss in der Bezirksliga als Einzelkämpfer bestehen

Fußball : Gnadental kickt als Einzelkämpfer

In der Bezirksliga, Gruppe eins, muss die DJK alleine starker Konkurrenz trotzen.

Um die Aufgabe, die der DJK Gnadental diese Saison bevorsteht, beneidet die Neusser definitiv keiner. Als einziger Neusser Bezirksligist wurden sie in die Düsseldorfer Gruppe eingeteilt. „Das ist ganz ohne Frage die schwierigere Gruppe“, weiß auch DJK-Vorsitzender Johannes Schneider und macht keinen Hehl daraus, dass er nach der Einteilung nicht gerade Freudensprünge gemacht hat.

Die Vorbereitung unter dem neuen Trainer Stefan Pennarz stimmte ihn allerdings schon wieder optimistischer. „Die war insgesamt ziemlich gut. Wir hatten trotz der ganzen Urlaubspläne immer genügend Spieler und befinden uns auf dem richtigen Weg“, bilanziert Schneider den Sommer seiner Mannschaft, die die Testphase am Dienstag mit einem 2:2 im Match gegen die DJK Hoisten beendete.

„Da waren viele gute Ergebnisse und Spiele dabei, die uns zuversichtlich stimmen“, versichert Schneider und meint damit unter anderem das 4:1 im Testspiel gegen Uedesheim. Im Vergleich zur Vorsaison erkennt er eine besonders positive Entwicklung. „Wir sind viel besser besetzt und haben mehr Tiefe im Kader. Letzte Saison gab es noch zu viele Notlösungen. Das wird uns diese Saison in der Form nicht mehr passieren“, vertraut Schneider der Umstrukturierung im Kader.  Am Sonntag ab 15.30 wird sich dann erstmals zeigen, ob sich die vielen Trainingsstunden und Vorbereitungsspiele gelohnt haben. Zum Saisonstart müssen die Neusser beim TSV Solingen antreten. „Wir haben vom kommenden Gegner noch überhaupt nichts gesehen, rechnen uns aber Chancen aus“, prognostiziert Schneider. „Betrachtet man die Platzierungen der Vorsaison, könnte Solingen unsere Kragenweite sein und dann wollen auch auswärts einen Punkt holen“, sagt Schneider zum Eröffnungsspiel. „Wir wollen aber nicht vermessen sein, da wir wissen, wie stark diese Liga ist“, gibt sich Schneider vor der Trainer-Premiere von Stefan Pennarz zurückhaltend.