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DJK Gnadental hat in der Bezirksliga gegen Benrath etwas gutzumachen

Fußball : Gnadental hat gegen Benrath noch etwas gutzumachen

SG Rommerskirchen/Gilbach will in der Bezirksliga den Negativtrend stoppen. VfL Jüchen/Garzweiler setzt voll auf Sieg.

Nach dem Kreispokal ist vor der Meisterschaft. Während die SG Kaarst und SG „Roki“ den Pokalfrust in der Liga unbedingt vergessen machen wollen, gehen Jüchen, Uedesheim und Gnadental mit Rückenwind in die anstehenden Ligapartien.

In Gruppe 1 der Fußball-Bezirksliga kommt es für die DJK Gnadental gegen den VfL Benrath zu einem Spiel mit brisanter Vorgeschichte. Was war passiert: Am letzten Spieltag der Vorsaison schickten die bereits geretteten Gnadentaler durch ein desolates 1:5 beim Abstiegskandidat Nummer eins, dem VfL Benrath, den FC Delhoven in die Relegation. Nach dem Abpfiff erhoben die Delhovener schwere Vorwürfe gegen die DJK. Ein Chatverlauf zwischen zwei Spielern der DJK und des VfL erregte die Gemüter. Der Vorwurf der Spielmanipulation stand im Raum. Am Ende verliefen die Ermittlungen mangels Beweisen im Sand. Ein fader Beigeschmack blieb dennoch.  DJK-Vorsitzender Johannes Schneider beteuerte damals stets die Unschuld seiner Mannschaft. Vor dem aktuellen Spiel sei das aber kein Thema mehr, versichert er: „Der Spieler, der das kommunizierte und der Trainer sind nicht mehr da. Keiner spricht mehr davon.“ Unabhängig davon sei jedoch allen bewusst, dass man „noch etwas gutzumachen hat“.

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Der neue Trainer Stefan Pennarz kann die Aussagen seines Vorsitzenden nur bestätigen. „Das spielt mit Sicherheit keine Rolle mehr“, wiederholt Pennarz und ergänzt: „Man hat sich damals nicht gut verkauft und keinen Charakter gezeigt“. Im Heimspiel (Anpfiff 15.30 Uhr) hat Pennarz ganz andere Ziele vor Augen. „Wir wollen die 20-Punkte-Marke erreichen. Gegen den direkten Konkurrenten muss man zu Hause gewinnen“, nimmt Pennarz seine Schützlinge in die Pflicht. Im Pokal haben sie dafür noch einmal Selbstbewusstsein getankt.

In der Gruppe drei geht der VfL Jüchen/Garzweiler in das anstehende Heimspiel gegen den Vorletzten TDFV Viersen (Anpfiff 15 Uhr) mit dem Selbstbewusstsein von acht Siegen in Folge. Gegen das Kellerkind scheint ein Sieg also Pflicht. „Wenn man oben dran bleiben will, muss man gewinnen. Aber so Spiele sind unwahrscheinlich schwierig“, äußert sich Trainer Marcel Winkens vorsichtig. „Der Gegner ist nicht so schlecht wie die Tabellensituation es vermuten lässt“, schätzt Winkens und klagt über eigene Probleme: „Wir müssen Woche für Woche umstellen. Die Serie lässt alles so locker wirken, doch jeder Sieg war harte Arbeit“. Zuletzt wurde diese harte Arbeit belohnt und auch gegen Viersen stehen die Zeichen auf Sieg.

Zum Siegen verdammt ist die SG Rommerskirchen/Gilbach im Heimspiel gegen den direkten Kontrahenten TuRa Brüggen (Anpfiff 15 Uhr). Auf die Pleitenserie in der Liga folgte am Donnerstag das Pokal-Aus gegen den Kreisligisten TuS Grevenbroich. „Es lief zuletzt wirklich schlecht. Wir schaffen es momentan nicht, unsere Chancen in Tore umzumünzen“, klagt SG-Coach Dennis Zellmann. Gegen Brüggen wäre ein Sieg demnach „extrem wichtig“, so Zellmann. „Wir müssen den Sieg erzwingen. Sonst müssen wir langsam nach unten schauen“, weiß er. Für den Sieg müsste „Roki“ wieder Normalform erreichen und dem vielen Verletzungspech und der Doppelbelastung trotzen.

Außerdem spielen: Der SV Uedesheim empfängt nach dem Sieg in der Liga und im Pokal den Tabellensiebten SV Lürrip (Anpfiff 15 Uhr). Die SG Kaarst und Trainer Andre Jansen wollen in Grefrath (Anpfiff 15 Uhr) den Pokalfrust abschütteln. Ziel beim Tabellenvierzehnten: „Das Ziel ist, drei Punkte zu holen. Die Meisterschaft hat Priorität“.