Tischtennis : DJK-Damen starten auswärts

Die neue Saison in der 2. Tischtennis-Bundesliga beginnt für die Damen der DJK Holzbüttgen erst am 11. September. Die erste Partie musste verlegt werden, weil die Halle am Bruchweg nicht zur Verfügung steht.

Nachdem der Spielplan der 2. Damen-Bundesliga Nord in Abstimmung mit den Mannschaften erstellt wurde, sind jetzt auch die vom Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) genehmigten Mannschaftsaufstellungen veröffentlicht worden. "Die Besetzungen der einzelnen Teams waren ja weitgehend bekannt. Und bei der Reihenfolge der Spielerinnen gab es nur kleinere Überraschungen", sagt Lisa Berg, die als Mannschaftsführerin mit der DJK Holzbüttgen ab September in die zweite Bundesliga-Spielzeit geht.

Klar ist mit Blick auf die Kader der Konkurrenz, dass es für die Kaarsterinnen trotz des starken Premierenjahrs wieder gegen den Abstieg gehen wird. "So früh Klarheit wie vorige Saison werden wir bestimmt nicht haben", meint Berg, die die Aufsteiger TTC Bergneustadt und VfL Tegel als Mannschaften ausgemacht hat, die die DJK tunlichst hinter sich lassen sollte.

Zwei Zugänge für Bergneustadt

Bergneustadt hat zwar in Andrea Todorovic (von Hannover 96) und Judith Hanselka (TTC Troisdorf) im oberen Paarkreuz zwei neue Spielerinnen an Bord, doch wie schlagkräftig das Team mit ihnen letztlich ist, muss sich noch zeigen. Holzbüttgen hätte sich eigentlich schon am ersten Spieltag (3./4. September) mit dem Aufsteiger messen sollen, doch weil die Halle am Bruchweg in der letzten Ferienwoche wegen Reinigungsarbeiten gesperrt und kein Training möglich sein wird, wurde die Partie verlegt. So steht für die DJK mit Zugang Katja Brauner das erste Match am 11. September auswärts gegen den Erstliga-Absteiger TTK Anröchte an. Für Berg ein heißer Titelanwärter, aber auch dem TTV Hövelhof und dem MTV Tostedt II mit der wiedergenesenen Yvonne Kaiser traut sie einiges zu.

Dass Holzbüttgen das wichtige Match gegen Bergneustadt auf den 20. November verlegen konnte, ist mittlerweile keine Selbstverständlichkeit mehr. Denn weil es viel Kritik an dem chaotischen Spielplan der vorigen Saison gab, entschied sich der DTTB, fünf Pflichtspieltage pro Halbserie einzuführen, an dem alle Teams ran müssen. "Das hat alles in allem gut geklappt. Ich bin mit dem Spielplan zufrieden", betont Lisa Berg, "ewig lange Pause wie vorige Saison gibt es nicht."

Einzige Einschränkung: Wegen der Pflichtspieltage war es zum Beispiel nicht möglich, aus den Auswärtspartien im Norden einen Doppelspieltag zu machen, was die Reisekosten in die Höhe treibt. Als weitere Neuerung für die kommende Saison startet der DTTB einen Testlauf in Sachen Coaching-Regel: Nach dem ersten und dritten Satz darf der Trainer den Spielerinnen keine Anweisungen mehr geben, dafür aber während des Spiels verbal und optisch. "Das soll nach Vorstellung der Funktionäre mehr Emotionen ins Spiel bringen. Ich glaube nicht, dass das funktioniert", zeigt sich Lisa Berg kritisch.

(NGZ/rl)