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Nach der 4:8-Niederlage kaum Zeit zum Ausspannen: Dienstag gegen Revier Löwen Oberhausen

Nach der 4:8-Niederlage kaum Zeit zum Ausspannen : Dienstag gegen Revier Löwen Oberhausen

Nach drei Niederlagen in Folge hatte die Herner EG, vor Wochenfrist noch Tabellenführer in der Eishockey-Regionalliga, vor heimischem Publikum einiges gut zu machen. Und das bekam der Neusser EV vor 500 Zuschauern bitter zu spüren. Die Westfalen versöhnten sich mit ihren Fans durch einen nie gefährdeten 8:4-Sieg (3:0, 4:2, 1:2).

Nach vorsichtigem Beginn legten die Herner mächtig los und waren mit einem Torschussverhältnis von 15:6 im ersten Drittel den Neussern klar überlegen. Das zahlte sich auch in Treffern aus: 1:0 Noack, 2:0 und 3:0 Jonsson. Im zweiten Abschnitt erkämpfte sich der NEV deutlich mehr Torchancen als im ersten Drittel, doch mit 13:16 immer noch weniger als die Gastgeber. Die trafen zudem auch besser: 4:0 Jonsson, 5:0 Fuchs (ehemals auch schon im Neusser Trikot im Einsatz), der als Oldie mit fünf Vorlagen und einem Treffer einer der wertvollsten Spieler bei den Westfalen war.

Die restlichen Herner Tore gingen auf das Konto von Söderqvist, Tsvetkov und Ekrt. Die Neusser Treffer erzielten Axel Müffeler zum 5:1, Ronny Sassen (6:2), Troy Bigam (7:3) und Sean Starke (8:4). Die meisten Zuschauer allerdings hatten Erik DiNardo als Schützen des letzten NEV-Tores gesehen. Obwohl NEV-Trainer Peter Kwasigroch seiner Mannschaft vorhielt, ohne den "letzten Biss" gespielt zu haben, war er doch zufrieden, dass sich seine Schützlinge nicht haben "vom Eis schießen lassen", wie es NEV-Pressesprecher Wolfgang Steinfort formulierte. Denn im letzten Drittel, als den Hernern die Kräfte schwanden, erkämpfte sich der NEV eine Überlegenheit, die sich in 10:6-Torschüssen und 2:1-Treffern widerspiegelte.

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Am Dienstag Abend (16.12.) nun steht für den Neusser EV schon das nächste schwere Heimspiel auf dem Programm. Gegner sind die Revier Löwen Oberhausen. Der Tabellendritte ist zwar nicht unschlagbar (das Hinspiel gewann Neuss mit 6:4), doch er hat gegenüber dem NEV den großen Vorteil, dass seine profiähnlichen Akteure an Wochentagen weitgehend ausgeruht antreten können, wohingegen die Neusser Spieler einen normalen Arbeitstag hinter sich haben. Zudem ist der NEV-Kassierer ist schon jetzt traurig über den publikums-unfreundlichen Dienstagtermin. K.K.

(NGZ)