Arbeitskreis Asyl: Die Situation ist entspannt

Arbeitskreis Asyl : Die Situation ist entspannt

Die Situation sei zwar "etwas ruhiger geworden", doch die Hände in den Schoß legt der Arbeitskreis Asyl Korschenbroich gleichwohl nicht. Dies wurde jetzt im Rahmen der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Familie und Soziales der Stadt Korschenbroich deutlich.

Als "Primus inter pares" referierte Heinz Günther Krapohl vor dem Gremium über die Tätigkeit des Arbeitskreises. Negatives hatte er dabei nicht zu berichten: "Die Leute sind relativ gut untergebracht." Wohnheime gibt es unter anderem in Pesch, Herrenshoff, Kleinenbroich und Liedberg. Insgesamt beläuft sich die Zahl der Aussiedler und Flüchtlinge im Korschenbroicher Stadtgebiet auf rund 250.

"Die Zahl der Helfer ist geringer geworden", merkte Krapohl an, direkte Folge der relativ entspannten Lage, wolle man Vergleiche mit jener vor zehn oder 15 Jahren ziehen. Ein Aspekt der Tätigkeit des Arbeitskreises Asyl beruhe auf der Hausaufgabenhilfe in der Hauptschule für Schüler der fünften bis achten Klasse, wo sich "drei Mitstreiter" engagieren, so Krapohl.

Die Auszahlung von 50 Euro Begrüßungsgeld gehöre ebenso zum Spektrum der geleisteten Arbeit wie Sprachenunterricht, Hilfe im Krankheitsfall und die Organisation von Gemeinschaftsfesten. Erschwerend sei, dass die meisten Asylanten "zwischen Integration und Abschiebung" stünden - ein "Damoklesschwert". SiHo

(NGZ)
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